31 posts tagged “wichtig”
- Marc Faber zur Lage an den Börsen und dem momentanen Jahreshöchststand an vielen Börsen per Ende Juli 2009
http://www.cash.ch/video/start.php?firstProjectID=11716
- Shipping in the downturn
FROM the sheltered waters of Subic Bay in the Philippines to Falmouth on the south coast of England, a vast, swelling armada lies idle. In Asia’s deep-sea havens 750 vessels—container ships, bulk carriers, tankers, car carriers and others—are laid up. A further 280 are sheltering in European waters. According to Lloyd’s Marine Intelligence Unit, nearly 10% of the world’s merchant ships are swaying gently at anchor because of a collapse in global trade.
Since the recession bit hard last autumn a lot of attention has been paid to the plunge in the Baltic Dry Index, a composite measure of the cost of shipping bulk cargoes such as iron ore and coal. It fell by over 90% between June and October last year, although it has since recovered slightly and is hovering at just above a quarter of its peak.
http://www.economist.com/businessfinance/displayStory.cfm?story_id=14133794&source=hptextfeature
- Interview mit Barry Ritholtz ((siehe auch seinen bekannten Blog unter Ritholtz.com und sein neues Buch))
Wie steht es um die Ratingagenturen, die mit der Finanzmarktreform vom Radarschirm der Regierung verschwunden sind?
Ratingagenturen sind die schlimmsten Zuhälter der Finanzbranche. Sie werden von den Banken dafür bezahlt, dass sie ihnen gute Ratings zuhalten, und sollen das auch in Zukunft tun können. Dass Obama die Ratingagenturen in Ruhe lassen will, ist total verantwortungslos.
- Dauerhafte bzw. neue Regelungen zu ausserbörslichen ((over-the-counter)) Derivativen und "Naked Shorting" in den USA ((Interview auf Yahoo TechTicker))
- Gehebelte ETF eignen sich nicht zum Vermögensaufbau ((das Thema wurde schon mehrmals in diesem Blog besprochen; das Problem mit "normalen" ungehebelten Short-ETFs sehe ich persönlich allerdings nicht...))
- Fokus der Wirtschaft: Die Kehrseite der grossen Abhängigkeit vom Erdöl ((NZZ vom 29.07.2009, online nur kostenpflichtig im Archiv verfügbar))
- Update/Nachtrag: Back to basics for younger investors Using low-cost, indexed ETFs to build a core portfolio for the long haul http://www.marketwatch.com/story/etfs-can-shoulder-a-portfolios-heavy-lifting-2009-08-16?link=kiosk
- Die ((europäische)) Solarbranche im Schweinezyklus
Wenn einerseits in Europa die Kapazitäten teilweise nicht mal zur Hälfte ausgelastet sind, was bilanzschwache Anbieter zu Kampfpreisen greifen lässt, und andererseits die Chinesen mit riesigen Kapazitäten auf den Markt drängen, erinnert das ein wenig an die Halbleiterbranche: Auch hier ist das Branchenwachstum mittelfristig kein Thema - kaum ein anderes Gut verzeichnet höheres Absatzwachstum als Chips, insbesondere Speicherchips. Das Problem sind (temporäre) Überkapazitäten, und damit der Preis, und damit die Marge. Dieses Phänomen des Schweinezyklus könnte der Solarbranche auch blühen, selbst wenn die aktuelle Nachfragedelle überwunden ist.
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Das-Kapital-Solarworld-entzieht-sich-Trend/545609.html
- Verbot von Flash Orders in den USA ? ((siehe dazu auch die in vorherigen Einträgen erwähnten Dark Pools))
At issue are order types that route trades through private liquidity pools before being sent onto other exchanges for filling. Those with access to the so-called "flash orders," which are simultaneously made and taken away, can see how the market reacts to a flashed order and then place equities bets accordingly.
Critics have argued that having private-quote data available to some investors - those with access to the private liquidity pools - and not to all, creates a two-tiered system of investors where those with access could get a better price than those without.
http://www.marketwatch.com/story/us-regulators-seen-moving-to-ban-dark-flash-orders-soon-2009-07-28
- Hedge Funds Investing for the Masses
http://www.cnbc.com/id/32172993/site/14081545
((Andrew Lo hatte ich in diesem Blog schon erwähnt, siehe dazu auch den Artikel über den Fonds in der NY Times:
Dr. Lo said the early returns suggest that the fund is providing what he had hoped for: additional diversification.
“Investors over the last few years have suffered from diversification-deficit disorder,” he said in an interview in AlphaSimplex’s offices in Cambridge, Mass. “They think they’re getting diversification from putting their money in large- and small-cap stocks, value and growth strategies and international and emerging markets. But the fact is that all of those went down last year.” ))
- ETFs im Anlageprozess ((Interview, über ähnliche Themen bezüglich ETF hatte ich mehrmals im Blog erwähnt))
http://www.youquant.com/CH/Interviews/20090728.phpEs ist kein Geheimnis, dass aktiv verwaltete Fonds Mühe haben, ihren selbst gewählten Referenzindex zu schlagen. Sind diese Fonds somit ein Auslaufmodell?
Menschen, die anderen Geld anvertrauen, wollen nur das Beste. Durchschnitt reicht da nicht aus. ETFs können aber nur durchschnittliche Erträge versprechen. Es wird jedoch jedes Jahr Fonds geben, die mehr als eine durchschnittliche Rendite erzielen. Nur sind diese schwierig zu finden. Und wenn man sie gefunden hat, fallen sie wieder hinter den Durchschnitt zurück. Und so beginnt das Spiel von vorne… Die Hoffnung aber stirbt zuletzt.
Dazu kommt, dass die Anbieter einen geringen Anreiz haben, ETFs zu forcieren. Es handelt sich schlicht um Standardprodukte, die eine geringe Marge aufweisen. Aus Sicht der Anbieter bringen komplexe, individualisierte Produkte wesentlich mehr Gewinnbeitrag, da sie auf Grund der geringeren Preiselastizität einen höheren Preissetzungsspielraum aufweisen.
- The End of the End of the Recession
http://www.zerohedge.com/article/end-end-recession
((sehr empfehlenswertes PDF-Dokument im Artikel))
- Flat Rate Tax-Modelle in der Schweiz
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-umstrittene-Flat-Rate-Tax-ist-nicht-zwingend-ungerecht/story/27154241
- Recession's end near ? ((CNN Roundtable mit illustren Gästen))
Ich bin vor etwas mehr als einem Jahr mit diesem Blog gestartet, der aus meinem früheren Newsletter zum gleichen Themengebiet entstanden war.
Als persönliche Zusammenfassung über diese turbulente Zeit und als Ausblick liste ich nachfolgend fünf Themen auf.
Diese könnten meiner Meinung nach private und institutionelle Anleger auch nach dem Ende der aktuellen Krise beschäftigen:
1. Neue Investorenklassen: Geld aus Asien, Petro/Rohstoff-Gelder und allgemeiner Hedge Funds, Staatsfonds...
http://www.mckinsey.com/mgi/publications/The_New_Power_Brokers/
(( siehe dazu aktuell auch:
China's Plans for Replacing the Dollar
http://www.time.com/time/world/article/0,8599,1911671,00.html ))
2. Neue Anlageklassen bzw. -möglichkeiten für Institutionelle: Dark Pools, High Speed bzw. Automated Trading...http://zerohedge.blogspot.com/search/label/program%20trading [1]
3. Neue Anlageklassen bzw. -möglichkeiten für Private: ETFs, Short-Instrumente, strukturierte Produkte...
http://www.morningstar.ch/ch/etf/article.aspx?lang=de-CH&articleid=56878&categoryid=438
(( 4. ...und natürlich allgemeiner das Internet als Zugangsmittel zu Anlageinformationen und günstigen Handelsmöglichkeiten für Privatanleger welche früher Instutionellen vorbehalten waren. Dazu gehören auch Social Investing-Seiten aller Art wie caps.fool.com, updown.com, sharewise.com und so weiter....))
5. "Neue" |2] Anforderungen von Kundenseite an Finanzdienstleister ((nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Krise))
http://www.finews.ch/news/hintergrund/1083-was-macht-einen-finanzdienstleister-kuenftig-erfolgreich
Klare Positionierung; Preistransparenz; Unabhängigkeit von einzelnen Produkten; weniger, dafür loyalere Kunden: Dies einige Kriterien, die einem Parabanking-Unternehmen Erfolg verschaffen dürften. «Der Trend», erwartet HSG-Forscher Mattig, «geht wohl dahin, dass die Vergütung eher über die Beratungsleistung als über Retrozessionen oder Kommissionen für strukturierte Produkte erfolgt».
((Als Beispiel/Versuch dies in der Praxis umzusetzen, siehe etwa : http://www.quirinbank-privatebanking.de/ ))
Im Hinblick auf die gegenwärtige Krise hatte ich nach einer längeren Pause im Herbst 2007 ein Bärenportfolio und dann im Herbst 2008 aufgrund der Umstände ((als die Rezession die Börsen bekanntlich mit voller Wucht erreichte)) ein kurzfristigeres Tradingportfolio gestartet.
Beide Portfolios kann man unter den Tags "bladestocks" bzw. "bladetrading" ((natürlich ohne die Anführungszeichen ;) )) laufend auf diesem Blog verfolgen:
- Bladestocks ((34 Titel per Ende Juli 2009)): Bärenmarktportfolio mit hohem Bargeldanteil. Seit Herbst 2007. Die aktuelle Zusammensetzung kann man hier sehen.
- Bladetrading ((ca. 30 bis 50 Titel)): Trading-Portfolio mit eher kurzfristigen Positionen. Seit Herbst 2008. Aktuelle Performance hier.
Wie bereits gegen Ende April 2009 angekündigt sind die Arbeiten zum "neuen" Talesfromthefuture-Portfolio (( TFTF 2.0 oder wie es dann auch immer heissen wird ))...
http://talesfromthefuture.vox.com/library/post/in-eigener-sache-updates-zur-seite-und-zum-tftf-20-portfolio.html
...weiter im Gange. Die oben aufgeführten fünf Ueberlegungen werden natürlich in das neue Portfolio einbezogen.
Wahrscheinlich werden ((wie ebenfalls angekündigt)) das Bären- und das Tradingportfolio schrittweise in das neue TFTF 2.0-Musterportfolio "überführt" werden.
In den nächsten Monaten kann ich etwas weniger Zeit für Updates zur Verfügung stellen, da mich dieses und andere berufliche Projekte zeitlich stark beschäftigen.
[1] Das war natürlich schon seit jeher eine berechtigte Kundenanforderung bzw. hätte eine sein sollen. In den "einfachen" Jahren bis und mit Mitte 2007 gingen diese Grundsätz abere bei vielen Anbietern verloren. Erst in der tiefen, aktuellen Krise begannen viele Kunden, die Leistungen und Transparenz ihrer Finanzdienstleister wieder grundsätzlich zu hinterfragen - seien es Retailkunden ((isländische Internetbanken...)) oder schwerreiche Anleger ((Madoff und intransparente und illiquide Fund of Funds..)).
[2] Zu Dark Pools und automatisierten Tradingsystemen sind zum Beispiel die kürzlich bei Zero Hedge publizierten Statistiken interessant. Diese Tradingsysteme und ausserbörslichen Abwicklungen sowie grosse passive Vehikel ((wie ETFs ohne oder vor allem mit Leverage, die volumenmässig oft ein Vielfaches des eigentlichen Basiswerts "verschieben")) könnten in den nächsten Monaten und Jahren noch viel zu reden geben...
http://zerohedge.blogspot.com/2009/07/is-case-of-quant-trading-industrial.html
(( Link im Zusammenhang mit angeblich gestohlenem HighFrequency-Trading-Programmcode von GoldmanSachs, worauf ein ehemaliger GS-Angesteller angeklagt wurde ))
und
http://www.zerohedge.com/article/day-was-hfts-superdominance
((Welcome to the Matrix...))
Einige Updates zu diesem Blog und zum Stand des neuen TFTF-Portfolios:
- Das FAQ ist nun in einer Kurzfassung auch in englischer Sprache verfügbar. Es enthält Links zu den zwei Tradingportfolios und zum Bärenmarktportfolio. Die deutsche Langfassung habe ich ebenfalls aktualisiert...
http://talesfromthefuture.vox.com/library/post/faq-zur-anlagestrategie-und-den-tftf-portfolios.html
Kurznachrichten ((Twits oder wie man dem Microblogging auch immer sagen will, ich brauche aber nicht Twitter)) veröffentliche ich beim Updown-Portfolio, siehe hier: http://www.updown.com/member/iamvoltron/feeds
- Rechts auf jeder Seite gibt es neu einen Paypal-Button für freiwillige Spenden. Da ich in der letzten Zeit recht viel Recherchearbeit auf der Seite kostenlos verfügbar machte ((und damit Zeiteinsatz)) bin ich für Spenden dankbar.
((( Zur Spendenhöhe: Ist bewusst frei gelassen. Für die Un-kreativen Leser: Ein Betrag in USD in Höhe einer Onlinetransaktion bei ihrem Discountbroker oder eines der hier im Blog vorgestellten Bücher wäre sinnvoll, es geht mir mehr ums Tipping :) ))
- Last but not least: Das neue TFTF-Portfolio ((TFTF 2.0)) werde ich nach Möglichkeit starten, wenn ich klarer in die Zukunft sehe an den meisten Börsen.
Die zwei im Herbst 2008 gestarteten Tradingportfolios auf updown.com und sharewise.com sind ein Zwischenschritt in diese Richtung, da sie kurzfristigere Anpassungen ermöglichen ((daher heissen sie auch so :). Wir ((das heisst Kollega bscyb und bladerunner, aka ich)) hielten diesen Zwischenlösung im Herbst 2008 für die einzig sinnvolle Lösung und im Rückblick bin ich nach weiteren sehr turbulenten Börsenmonaten sehr zufrieden mit dieser Entscheidung.
Eine Alternative wäre der kurzfristige Einsatz von Short ETFs im neuen TFTF-Portfolio zur Absicherung, dann wäre ein früherer Start in diesem Jahr möglich. Ich werde mir dies in den nächsten Wochen überlegen...
Die zwei Tradingportfolios und Bärenmarktportolio erlauben den Lesern dieser Seite zudem eine unabhängige Kontrolle/Statistik der Performance auf Drittseiten ((updown.com und sharewise.com im Moment)) und zur Anlagestrategie allgemein.
PS: Zur Erinnerung: Die Verantwortlichen der zwei Portfolios sind:
Das updown-Portfolio wird vom Autor dieses Blogs ((bladerunner)) alleine geführt; das Sharewise-Portfolio ((ist kein richtiges Portfolio, es handelt sich "nur" um Picks, daher sind keine Gewichtung der Anteile möglich)) durch einen Kollegen ((bscyb)) und mich in Koproduktion.
Heute war eventuell ((die Zukunft wird es zeigen)) ein guter Starttag für die Absicherung der Long-Positionen mit Short ((inversen)) ETFs.
Wenn man diese gehebelten Produkte länger als ein paar Tage hält, muss man sich aber der Risiken bewusst sein, bei den 3x gehebelten Produkten empfehlen viele Leute sogar nur Intraday-Positionen...
The 3X ETFs use “total return swaps” to create the leverage. These swaps are settled each day. If the index (in this case, the Russell 1000 Financial Index) goes up consistently, then there’s a good chance that the total return of the ETF will approximate 300% of the return on the index.
But the concept falls apart in choppier markets. In a market that trades up-and-down for a few weeks, and ends up say 10%, a triple-leveraged ETF won’t be up 30%. It might not be up at all.
http://seekingalpha.com/article/131732-3x-etfs-are-wealth-destroyers
Siehe auch Jasons Zweigs aktuellen Beitrag im WSJ:
At 3 p.m., do you get queasy just thinking about the toll that the final hour of trading might take on your portfolio?
New research suggests that on days when the indexes make big moves, leveraged exchange-traded funds could trigger a trading cascade, turning the market close into a buying or selling frenzy.
To be fair, there has been no meltdown -- yet. But as the financial crisis has intensified since last fall, the final hour of the trading day has felt rougher than ever.
Leveraged ETFs offer double or even triple the daily return of a market index. Some of them, called "inverse" ETFs, move opposite to the market -- for example, going up twice as much as an index goes down. Each day, they all adjust their exposure by rebalancing, or "releveraging," their positions.
http://online.wsj.com/article/SB124000593149930309.html
Ich habe ähnliche Punkte zu gehebelten ETFs bereits letzten Herbst erwähnt, als ich solche Instrumente im September/Oktober zur Absicherung meines Bärenmarktportfolios verwendete, wollte es aber nochmals erwähnen, da ETFs und damit auch Shorts ETFs immer populärer werden.
Bei "ungehebelten" ETFs bestehen diese Probleme nicht.
PS: Eine gute, aber schon ältere Liste mit möglichen gehebelten wie ungehebelten Short ETFS ist hier zu finden...
http://tradermike.net/2007/03/list_of_inverse_short_bear_etfs_/
PPS: Wer von Aktien genug hat. Eine interessante Konferenz, die im Mai mit pessimistischen Vertretern ((Aktienbären und Gold Bugs...)) stattfinden wird...
http://www.hardassetsny.com/Pages/default.aspx
Ich habe heute im Tradingportfolio eine erste kleine GSG-Position ((iShares S&P GSCI Commodity-Indexed (ETF) gestartet...
http://www.google.com/finance?q=gsg
Das ergänzt die zwei Silber- und Gold-ETFs, die bereits seit einigen Wochen Teil des Tradingportfolios sind.
Kurz vor Ende des ersten Kalenderquartals 2009 möchte ich eine kurze Parallele zu grösseren Wirtschaftskrisen der Vergangenheit ziehen. Die folgenden zwei Vergleichen sind sicher vereinfacht ((aus Platzgründen geht auch nicht mehr rein in ein Blog...)), aber trotzdem nützlich:
Untenstehende "Bärenmarktgrafik" via dshort.com hatte ich schon einmal in diesem Blog erwähnt am 2. Februar 2009. Sie zeigt die Rückgänge an US-Börsen während grossen Krisen.
Nachfolgend die aktualisierte Version ((Stand vom 20. März nach der kleinen Rallye der letzten Wochen; Entwicklung 1929+ entspricht dem damaligen Dow Jones, die anderen drei dem S&P500)):
America's banking crisis
Worse than Japan?
http://www.economist.com/displayStory.cfm?story_id=13110352As the world’s biggest debtor, America headed into this bust in a very different position from Japan, a creditor nation rich in domestic savings. Nonetheless the macroeconomic trends in America look more like those that existed in Japan than other crisis-hit countries. Most big banking failures, from Sweden’s to South Korea’s, were created or worsened by a currency crash. Tumbling exchange rates raised the real burden of foreign-currency loans, forced policymakers to keep interest rates high and pushed up the fiscal costs of bank rescues. (Because of the rupiah’s collapse, for instance, the clean up of Indonesia’s failed banks in 1998 cost more than 50% of GDP.) But, by boosting exports, a weaker currency also offered a route to recovery. In Japan, by contrast, the yen stayed strong as the economy slumped, deflation set in and the banking problems grew.
In some ways America’s macroeconomic environment is even trickier than Japan’s. America may have a big current-account deficit, but the dollar has strengthened in recent months. America’s reliance on foreign funding means the risk of a currency crash cannot be ruled out, however. That, in turn, places constraints on the pace at which policymakers can pile up public debt. And even if the dollar were to tumble, the global nature of the recession might mean it would yield few benefits.
That is a big change. The most concentrated recent episode of systemic banking crises was the Asian financial crash in the late 1990s. The regional downturn was dramatic as firms slashed investment and paid back debt. But buoyed by strong demand in the rest of the world, particularly America, these countries’ exports soared, allowing a quick recovery. Even Japan eventually built its economic recovery on the back of booming exports. Today demand is falling rapidly across the globe and most big developed economies face simultaneous banking crises. With demand weak everywhere, the familiar route to recovery is blocked.
....
In Japan, for instance, corporate borrowing soared in the 1980s against the collateral of rising share and property prices.
Today, however, household profligacy, which underpins much of the other debt, has been the problem. After the dotcom bust, American firms held back. Virtually all the rise in non-financial debt since 2000 was among households, as Americans tapped into the rising equity in their homes. Although troubled business debts, such as commercial property, are rising, households are the worst hit.
That has important implications. Household balance-sheets are more difficult to restructure than corporate ones, which involve far fewer people.
...
Add all this together and the ease with which American policymakers dismiss Japan’s experience is probably misplaced. Japan’s outcome—a decade in which growth averaged 1% a year and gross government debt rose by 80 percentage points of GDP—was not one to be proud of. But given the magnitude of today’s mess, it may soon seem not that bad after all.
Einige Einwände ((warum es in den USA "besser" bzw. schneller zu einer Erholung kommen wird als in Japan)) in einem Leserkommentar:
((Quelle: Gleiche URL wie oben))The article makes some valid comparisons, but is unbalanced and leaves out points which the US measures favourably on.
Equity bubble - This is the biggest omission of the article. Japan's stock market rose to over 4 times GDP, versus less than 2 times GDP in the US. While property is important, equities account for more wealth in both the US and Japan, and the decade-long bust in the credit-driven equities bubble was a key drag on the Japanese recovery. The US stockmarket has suffered a severe correction, but it is now a little over 1x GDP and P/E ratios are the lowest in decades. It took Japan 15 years to reach the same point.
Non-performing loans - The article states that NPLs hit 35% of GDP in Japan, and compares that to US banks which hold "$5.7 trillion-worth of loans in troubled categories, such as subprime mortgages and commercial property. That is equivalent to almost 40% of GDP". This is a nonsense comparison between NPLs and Loans Outstanding. The author is implicitly assuming 100% of loans in the US "troubled categories" will become non-performing, which is not even remotely the case under the most pessimistic scenario.
Debt as % of GDP - The article gives a breakdown of US debt and financial debt as a % of its GDP, but gives no comparable figures for Japan or Sweden. I don't have figures at hand, but recall that Japanese financial sector debt reached much higher levels than it ever did in the US. Those were the days when 8 of the world's 10 biggest banks by assets were Japanese.
Population growth - No mention in the article of a major weapon that the US has over Japan, in the form of a naturally growing population and immigration. Population growth alone drives significant GDP growth and will eat into housing inventories.
Wer schon länger diesen Blog liest, weiss dass ich vergangenen Herbst ((von anfangs September 2008 bis Mitte Oktober 2008)) erstmals Short ETFs eingesetzt habe, um meine kleinen Aktienanteile im Bladestocks-Portfolio zu sichern.
Diese Instrumente sind meiner Meinung nach sinnvoll für zeitlich sehr begrenzte Einsätze - wenn man keine Optionsinstrumente oder Alternativen auf den Index einsetzen will.
Hier ein wichtiger Nachtrag zu diesen ETFs, da sich solche "gehebelten" ETFs nur kurzfristig wie im Prospekt beschrieben 1:x zu ihrem abgebildeten Index verhalten. In diesem Blog ist eine gute Erklärung und Grafik dazu:
The marketers of the ProShares UltraShort Financial ETF (ticker: SKF) tell us that the fund earns double the amount that the financials fall. For instance, if the financials fall 1%, the fund should gain 2%. They also tell us that the relationship is highly correlated, but only over a very short time frame. Math geeks know that the relationship is only short term because of the logarithmic nature of the markets. No matter what the reason, here’s the bottom line: had you invested in the SKF on November 20 expecting the financials to fall, you probably would be blowing your brains out now. That’s because, even though you were right about the direction of financials, and you correctly forecast that the financials would fall 20% in three months, the fund you chose to profit from such a forecast is actually DOWN … -20%. That’s right, had you made a bet expecting financials to fall utilizing this vehicle, you would nailed the forecast and lost 20% of your money.
https://www.donfishback.com/blog/2009/02/23/daily-options-report-and-cramer-agree/
Ich hatte damals auch auf Short ETFs auf Finanzaktien ((wie den oben erwähnten SKF)) verzichtet aufgrund der Leerverkaufsrestriktionen bei Finanztiteln, dies ist ein weiterer wichtiger Punkt in Krisenzeiten. Ein inverser ETF ((wie etwa der von mir damals gewählte TWM)) war diesen Problemen nicht ausgesetzt.
PS: Gute allgemeine Informationen zu ETFs gibt es zum Beispiel in diesem Schweizer Newsletter, ist jeweils als PDF verfügbar...
http://www.10x10.ch/
Bin mit den Herausgebern und der Seite in keiner Weise verbandelt, das wie immer als Disclaimer :)
Ich bevorzuge in Normalfällen bzw. den meisten Fällen passive ETFs gegenüber aktiven Fonds, soviel dürfte den regelmässigen Lesern dieses Blogs bekannt sein ((die Statistik gibt mir meistens recht, über mehrere Jahre schlagen 70-85% der aktiven Fonds nach Kosten ihren jeweiligen Vergleichsindex nicht)).
Ein Vorteil in Krisenzeiten wäre aber, dass ein aktiver ((long-only)) Fonds keine oder nur wenige Investionen tätigen kann ((siehe dazu auch mein Bärenmarktportfolio und das Tradingportfolio, wo ich sehr hohe Baranteile hielt über die letzten Monate)) und den Rest bar halten kann:
It's no secret why most funds stay fully invested even if their prospectus technically allows some leeway: Investors want it that way. Most investors, at least. The idea is that investors have made a choice to own a particular type of fund and can decide for themselves whether to stash a separate amount of money in a cashlike alternative such as a money-market fund or Treasury bills. Financial advisors, in particular, take the view that asset allocation is their role, and fund managers shouldn't complicate that effort by holding cash of their own. In fact, even if a manager's bosses don't explicitly limit cash stakes, it wouldn't be surprising if the manager takes that course anyway after hearing from shareholders.
When markets are rising, this system works fine. Everyone wants his fund to be fully invested. The few funds that aren't often have shareholders that understand the manager's idiosyncrasies and are willing to live with underperformance during rallies. They expect they'll be glad when times get tough, and that over the long term the manager's cautious streak will pay off. Those shareholders who don't fit that pattern tend to sell such funds when they don't keep up with a rising market.
When stocks are falling, though, the issue gets murky. That's especially true if a manager has been expecting problems in the economy or the market, and said so. Some shareholders might ask: Why didn't you protect me, then? The honest answer might be, You didn't want me to. But would it be preferable to allow managers more discretion?
Quelle: http://news.morningstar.com/articlenet/article.aspx?id=273966
PS: Einige aktiv gemanagte Fonds, die ich für interessant halte bzw. hielt...
- Skagen Kon-Tiki (Norwegen)
- Wegelin Active Indexing (Schweiz)
- http://www.pms-fund.li/ (Schweiz/Liechtenstein *)
- http://www.doverllc.com/ (USA)
- http://cgmfunds.com/ (USA, etwa CGM Focus)
* Dieser Fonds war leider in Madoff-Verluste involviert, da er nach quantitativen Merkmalen in Hedge Fonds investierte. Eine Alternative zu diesem ((von Investoren besonders in Krisenzeiten unbeliebten)) "Blackbox"-Fonds wäre ein klassischer Valuefonds, etwa aus der First Eagle Fondsfamilie...
http://quicktake.morningstar.com/FundFamily/Snapshot.asp?Country=USA&Symbol=10314
Optimisten hätten jetzt Ausblick 2009 geschrieben um das laufende Jahr mit vergangenen grossen Baissen zu vergleichen. Wenn man aber die schwere Krise von 1929ff. auch als Vergleich heranzieht, sieht man, dass eine sehr schwere und tiefe Rezession die Kurse noch viel weiter sinken lassen könnte in den folgenden Monaten...
Bei aller Vorsicht vor ((zu)) einfachen Analogien von Krisen die fast 100 Jahre auseinanderliegen ((so ist etwa die Rolle der Zentralbanken eine ganz andere)): Es ist noch genügend Abwärtspotential vorhanden, ohne dass es so schlimm wie 1929ff. kommen muss.
Ich warte deshalb mit dem neuen TFTF-Portfolio weiter zu und behalte das Bärenmarkt-Portfolio ((Cashanteil weiter ca. 85%)) und das im Oktober 2008 gestartete kurzfristige Tradingportfolio. Aktuelle Zusammensetzungen und Performance beider Portfolios findet man wie immer in der rechten Spalte.
Wer mein FAQ gelesen hat, kennt das Resultat schon. Für den Grossteil der Anlagesumme (('Core', oder wie man dem neudeutsch auch immer sagen wil)) rechnet sich unter Berücksichtigung von Spesen, Rendite und Risiko eine aktive Anlage meist nicht.
Eine aktuelle Statistik aus Deutschland, bei der aktive und kostengünstigere, börsengehandelte passive Fonds (ETFs) mit traditionellen Aktienfonds verglichen wurden:
Für Optimisten, die Chancen auf einen Einstieg wittern, wirft das Rating eine grundsätzliche Frage auf: Ob nämlich ein aktiv gemanagter Fonds das geeignete Mittel für die Geldanlage darstellt. Zweifel scheinen beim Blick auf die Tabelle angebracht. Da tummelt sich nämlich unter den Top-10-Fonds mit dem iShares Dax von Barclays Global Investors ein passiver Indexfonds, auch Exchange-Traded Funds (ETF) genannt.
Die Durchschnittswerte der Ratingkategorie bestätigen diese Theorie mustergültig: Die Fonds hatten in den vergangenen drei Jahren insgesamt nahezu identische Verluste wie der Dax, schwankten aber deutlich mehr. Abzulesen ist das an der monatlichen Standardabweichung vom mittleren Kursverlauf, die als Risikokennzahl in der Tabelle ausgewiesen ist. Er bot zuletzt ein weitaus besseres Risiko-Ertrags-Verhältnis als die meisten aktiv verwalteten Konkurrenten, und das zu deutlich niedrigeren Kosten.
Die Liste wäre sogar voller passiver Indexfonds, wären vergleichbare Angebote von Lyxor, DB X-Trackers oder ETF-Lab ebenfalls schon seit mehr als drei Jahren auf dem Markt - und damit für das Morningstar-Rating zugelassen. Nur die junge Geschichte der Anlageklasse ETF verhindert eine noch deutlichere Niederlage für die traditionellen Fonds.
Quelle inkl. Tabelle: