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In der NZZ am Sonntag ((Ausgabe vom 5. Juli 2009)) erschien ein interessanter Artikel warum etliche Schweizer Anleger mit den ((vermeintlich so sicheren und seriösen)) Schweizer Banken unzufrieden sind.
Der Artikel scheint nicht öffentlich online verfügbar zu sein, deshalb zitiere ich die drei grössten Kritikpunkte via moneycab:
1. Sehr viele Kunden pro Anlageberater ((nicht nur ein Schweizer Problem)), ausser im obersten Anlagesegment mit sehr vermögenden Kunden
2. Geringe Verbreitung kostengünstiger passiver Anlagen. Aktive Fonds ((meist der eigenen Bank, siehe dazu auch Punkt 3 zu "Kickbacks")) werden mit hohen Gebühren verkauft, obwohl die meisten dieser Fonds nachweislich nicht den Index schlagen können. Die hohe Kostenstruktur verhindert das aktive Empfehlen kostengünstigerer Alternativen wie ETFs. Es bestehen keine Anreizsysteme dies zu ändern solange sich die ((oft ungenügend informierten)) Kunden nicht beschweren...
3. Versteckte "Kickbacks" schlechter als im Ausland ausgewiesen, diese werden in der Schweiz oftmals ganz verschwiegen...
In dieser Beziehung kritisiert ein Artikel in der NZZ am Sonntag Banken, welche Indexklone als aktiv verwaltete Fonds verkaufen und dafür Management Fees von 1,5 bis 2 Prozent einstreichen. "Auf solche Produkte, die kaum jemals besser abschneiden als der Gesamtmarkt, hat niemand gewartet. Wirklich aktiv verwaltete Fonds finden die Anleger primär bei angelsächsischen Banken und Vermögensverwaltern", schreibt die NZZ am Sonntag.
...Produkte der Marke Eigenbau bergen erhebliche Interessenkonflikte und Reputationsrisiken. So hat die Finanzmarktkrise offenbart, dass hochmargige Produkte für Kundenberater sowie Kunden oft zu komplex sind. "Eine offene Architektur kombiniert mit Qualität und unabhängiger Beratung scheint demgegenüber Mehrwert sowohl für den Kunden als auch den Wealth Manager zu schaffen", meint die Studie.
Details unter: http://moneycab.presscab.com/de/templates/default.aspx?a=65610&template=print-article.htm
Besonders die Punkte 2. und 3. sind schweiz-spezifische Probleme. Zehrt der Bankenplatz Schweiz noch von der Glorie vergangener Dekaden ? Werden mit dem zunehmenden Druck auf das Schweizer Bankkundengeheimnis vermehrt Anstrengungen in Richtung Transparenz folgen ?
Interessantes Video-Interview mit einem Vertreter der Schweizer Börse...
http://www.nzz.ch/finanzen/webtv/impulse_juli_2009_1.2868291.html?video=1.2890095
Im Interview werden auch Leveraged ETFs angesprochen, die bald auf Schweizer Indizes lanciert werden sollen.
PS: Siehe auch meinen früheren Beitrag zur ETF Tour 2009 (( die Credit Suisse hatte an diese Veranstaltung mehrere neue ETFs für den Schweizer Markt angekündigt, diese sind nun lanciert worden....
...Deren ETF-Tochter Xmtch lanciert diese Woche 16 neue ETF. Darunter sieben Aktien-ETF jeweils mit der Variantion “Small Cap” und “Large Cap”. Dies ist durchaus eine willkommene Ergänzung der Produktpalette, weil bis dato das Angebot unterschiedlicher Kapitalisierungsgrade nicht genügend war. Auf der Rentenseite vervollständigt die Credit Suisse ihr Angebot mit Renten-ETFs unterschiedlicher Währungen und Laufzeiten.
http://blog.fundexplorer.ch/etf/2009/07/03/529/ ))
Ein neuer Anbieter in der Schweiz, der schon länger in Belgien aktiv ist und den etwas verstaubten Markt sicher beleben wird...
Mit der Keytrade Bank, einer Tochter der Crédit Agricole, kämpft seit kurzem ein weiterer Anbieter um Marktanteile im Schweizer Online-Brokerage. Das Institut hat sich die Schweiz ausgesucht, weil hier das Preisniveau im europäischen Vergleich noch als relativ hoch gilt. Im Stammland Belgien konnte die Keytrade Bank bereits von einem bedeutenden Kundenzustrom von den Grossbanken profitieren.
(( http://www.handelszeitung.ch/artikel/Finanz-Gedraenge-auf-virtuellem-Parkett_540034.html ))
Wird gemäss der Vergleichsseite modern-banking.ch ((Stand Juni 2009) zu den günstigsten zählen...
http://www.modern-banking.ch/vergleich_brokerage_21.php
Gemäss Interviews ((siehe erster Link)) will der Marktführer Swissquote nicht an den Preisen schrauben, so dass Keytrade und die Saxo Bank in den meisten Kategorien weiterhin zu den günstigsten Anbietern zählen dürften.
(( Die Saxobank ist weiterhin nur mit Windows-Computern erreichbar. Dazu zählt auch das Web-Interface (!), das scheinbar nur mit dem Internet Explorer funktioniert. Wozu dann ein Webinterface ? Im Jahr 2009 ein unmöglicher Entscheid aber das ist nur meine Meinung :) ))
Edit: Ich habe mir soeben die Keytrade-Demo angeschaut und das Interface sieht AJAX-mässig frisch aus. Ebenso sind Realtime-Kurse vieler Börsen ((ab einigen Trades pro Monat)) kostenlos und man hat ein virtuelles Portfolio für Anlagetests. In den deutschsprachigen Menüs / Anleitungen hat es noch einige kleine Uebersetzungsprobleme im geschützten Bereich, aber das wird sicher bald behoben sein.
Schweizerdeutsch ist Voraussetzung für folgendes Satirevideo.
"Ich söt au Gäld ha, Gabi..."
Besser spät als gar nie möchte ich auf diese Veranstaltungsreihe hinweisen, an der ich dieses Jahr endlich teilnehmen konnte. Die Referate und Themengebiete mögen teils eher institutionelle Anleger ansprechen, sind aber durchwegs hochwertig ...
http://www.etftour.ch/ ((Morgen ist der letzte Anlass in Zürich.))
Sehr professionell auch die abgegebenen Unterlagen und der kompakte Ablauf. Chapeau. (( Einzig der CreditSuisse-Vortrag war etwas verkaufslastig, da die Bank
dieses Jahr viele neue ETFs in der Schweiz lancieren wird, siehe dazu
http://www.xmtch-etf.com ))
Ich denke, nächstes Jahr werden Leveraged und Inverse ETFs auch in Europa ein wichtigeres Thema werden; momentan scheinen die meisten dieser Instrumente nur in den USA breiteren Anlegerkreisen bekannt zu sein.
Würde mich freuen, wenn es auch nächstes Jahr wieder eine ETF-Tour geben wird.
Ich kann jedem privaten Anleger nur empfehlen anstelle der oft vorgeschlagenen aktiven Fondsprodukte auch günstige ETF-Alternativen zu prüfen. Viele Banken bzw. Anlageberater haben ((leider immer noch)) keine Freude an solchen Vergleichen, da die Finanzbranche mit ETFs weniger als an traditionellen Produkten verdient...
Nachtrag: In der Berner Zeitung "Bund" ist am Mittwoch nach dem Anlass ein Artikel zur ETF-Tour und allgemein zu ETFs erschienen...
Börsenkotierte Indexfonds gibt es in der Schweiz seit zehn Jahren. Aber erst seit Ausbruch der Finanzkrise können sie sich richtig durchsetzen. Vorher waren sie den Anlegern zu langweilig und die Banken verdienten zu wenig daran.
http://www.derbund.ch/zeitungen/wirtschaft/Indexfonds---in--der-Krise--gefragt/story/28750760
(( Leider sind am Schluss des Artikels die Leveraged Zocker-ETFs etwas kurz behandelt. Der auf dem Prospekt angebene Hebel - in der Praxis meist doppelte oder dreifache Leverage - gilt nur Intraday bzw. über einen Handelstag, wie bereits mehrmals in diesem Blog besprochen. Solche ETFs sollten nur handelsorientierte Anleger kaufen, da die Renditen längerfristig nicht den vermerkten entsprechen können. Siehe unten nochmals für die mathematische Besprechung...
http://www.investopedia.com/articles/exchangetradedfunds/07/leveraged-etf.asp ))Leveraged ETFs, like most ETFs, are simple to use but hide considerable complexity. Behind the scenes, fund management is constantly buying and selling derivatives to maintain a target index exposure. This results in interest and transaction expenses and significant fluctuations in index exposure due to daily rebalancing. Because of these factors, it is impossible for any of these funds to provide twice the return of the index for long periods of time. The best way to develop realistic performance expectations for these products is to study the ETF’s past daily returns as compared to those of the underlying index.
For investors that are already familiar with leveraged investing and have access to the underlying derivatives (e.g. index futures, index options, and equity swaps), leveraged ETFs may have little to offer. These investors will probably be more comfortable managing their own portfolio and controlling their index exposure and leverage ratio directly.
Nachtrag 2: Interview auf NZZ online zu ETFs in der Schweiz im Vergleich zum weiter entwickelten ETF-Markt in den USA...
http://www.nzz.ch/finanzen/webtv/impulse_mai_1.2498543.html?video=1.2595262
Ich hätte gerne den ganzen Text im Original gesehen bzw. gelesen; erinnert mich an die Ausfälle der Musikindustrie um die Jahrtausendwende...
Michael Ringier und das Internet
18:43h Eine regelrechte Breitseite gegen das Internet hat Verleger Michael Ringier am Freitag an der Jahresmedienorientierung seines Verlags abgefeuert. Er verbringe zwei bis drei Stunden pro Tag im Netz und habe in diesem «endlosen Dschungel der Mittelmässigkeit» die Grenzen des Mediums erkannt, sagte er und sprach von einem «Gewäsch von Dumpfbeuteln», «Schwachsinn» und «Schrott», die da vor allem auf Blogs und in diversen Foren zu finden seien.Es ist zweifellos allen Leuten frei gestellt, diese Meinung zu teilen oder es zu lassen. Etwas seltsam klingen diese Ausdrücke aber aus dem Mund eines Verlegers, der seit einiger Zeit nicht müde wird, ein verstärktes Engagement in den digitalen Medien inklusive Internet zu beschwören. Es fällt auf, dass ausgerechnet der Bereich «New Media inkl. Cash und Media Swiss Group» bei Ringier Schweiz den grössten Zuwachs von 76,4 auf 146,0 Millionen Franken zu verzeichnen hat - gutes Geld von «Dumpfbeuteln», gemacht aus «Schwachsinn» und «Schrott»? Da kommt einem das gute alte «Pecunia non olet» des römischen Kaisers Vespasian in den Sinn, der das von seinem Vorgänger Nero finanziell ruinierte Weltreich unter anderem mit einer Latrinensteuer sanierte und als Reaktion auf die empörte Kritik seines Sohnes Titus klar machte, dass der Ertrag auch aus einer wenig erfreulichen Quelle nicht stinkt.
Michael Ringier wollte mit seinen abschätzigen Bemerkungen zum Thema Internet allerdings deutlich machen, wie sehr ihm der Printjournalismus am Herzen liegt. Weil die im Internet weitgehend unentgeltlich feilgebotenen Inhalte so minderwertig seien, glaube er so unerschütterlich an den Printjournalismus. Die aktuelle Zeitungskrise namentlich in den USA habe viel eher mit überschuldeten Verlagshäusern als mit ungenügender Qualität des Journalismus zu tun.
Quelle: http://www.kleinreport.ch, Freitag, 24. April 2009
In fünf bis spätestens zehn Jahren werden wir ja sehen wo die Printmedien und traditionellen Verlage stehen ((Meine Prognose: Ungefähr dort wo die CD-Verkäufe bzw. die Musikindustrie heute stehen...)), falls sie sich den Umwälzungen verweigern.
PS: Wenn ich zudem die Prognosefähigkeit und die Performance vieler auf cash.ch zitierten "Profis" sehe seit 2007 müssen sich die Finanzblogs auch nicht verstecken...so hatte ich zum Beispiel Ende 2006 und im Oktober 2007 nochmals eindringlich zum totalen Ausstieg aus Aktien geraten :)
Gutes Interview mit Peter Ulrich, Professor für Wirtschaftsethik...
Als die Universität St. Gallen vor 22 Jahren einen Lehrstuhl für Wirtschaftsethik schuf, war dies eine Pioniertat. Es war der erste Lehrstuhl dieser Art im deutschsprachigen Raum.
....
Sind Sie desillusioniert?
Teilweise schon. Die Desillusionierung betrifft vor allem die Bereitschaft der Privatwirtschaft, sich entschieden zu ethischen Prinzipien zu bekennen. Früher war die Unternehmensethik ein Schwerpunkt von mir. Doch mehr und mehr bin ich zur Überzeugung gelangt: Es braucht andere Akteure, die auf die Privatwirtschaft Druck ausüben. Dazu gehört auch die Politik. Sie muss dafür sorgen, dass der vorbildliche Unternehmer gegenüber dem Foulspieler nicht benachteiligt wird. Der Industrielle, der eine alte Dreckschleuder betreibt, darf gegenüber seinem Konkurrenten, der in teure Umwelttechnik investiert, keine Kostenvorteile haben. Verantwortungsbewusstes Wirtschaften muss zumutbar und attraktiv gemacht werden. Leider verhindern das allzu oft kurzsichtige Interessenvertreter der Wirtschaft im Parlament.
PS: Siehe dazu auch für die "andere" Seite der gleichen Universität ((vielfach wird aufgrund dieser zwei Positionen vergessen, wie pluralistisch die politische Meinung an vielen Wirtschaftsuniversitäten, die HSG eingeschlossen, ist))
http://dasmagazin.ch/index.php/daniel-binswanger-jaeger-des-verlorenen-schatzes/
Zeitenwende ist zurück ((zumindest der Blogteil)) seit Ende März 2009. Leider ist mir das erst jetzt aufgefallen, aber besser spät als gar nie...
Auch empfehlenswert ((wenn auch sehr viel bankennäher und auf die Innensicht der Finanzwirtschaft ausgerichtet)) ist
http://www.finews.ch/
PS: Siehe hier meinen Eintrag vom Januar '09, als Zeitenwende eingestellt wurde; enthält Links zu weiteren Schweizer Finanz/Wirtschaftsblogs...
http://talesfromthefuture.vox.com/library/post/schweizer-finanzblogs--1.html
Eigentlich mag ich zum Thema seit längerem nichts mehr schreiben und habe mich auch daran gehalten ((gut für den Blutdruck und die Massenmedien berichten ausgiebig dazu nach der UBS-GV vom 15. April)).
Eine Ausnahme: Herr Minder an der gestrigen GV der UBS mit bekannter, aber weiterhin wichtiger Kritik ...
Als erster Aktionär richtete sich Thomas Minder an die Generalversammlung der UBS. Der Schaffhauser Unternehmer, bekannt geworden als treibende Kraft hinter der «Abzocker-Initiative», wandte sich erwartungsgemäss gegen das Honorierungs-Übermass in den UBS-Topetagen.
Als erstes kritisierte er die Vorabzahlungen für Jerker Johansson und Markus U. Diethelm: Der Investment-Banking-Chef und der Chefjurist waren letztes Jahr zur UBS gestossen und hatten im Vorfeld bereits 11 Millionen versprochen bekommen. Dies machte sie zu den bestbezahlten UBS-Leuten 2008.
«Millionen erhalten, bevor man beginnt zu arbeiten - ist das Leistung?», fragte Minder an der Generalversammlung, und er kritisierte diejenigen, die solche «Abzocker-Arbeitsverträge» unterschrieben hatten.
http://www.finews.ch/news/banken/826-ubs-gv-live-minders-kritik-an-alten-loehnen
PS: Nur ein weiteres Detail aus gleicher Quelle zu Alberto Togni...
http://www.finews.ch/news/banken/833-wie-sich-stiftungsrat-togni-fuer-seine-dienste-abfinden-laesst
Gemäss Artikel lässt sich diese vermutete Tatsache bzw. die Höhe des Mandats nicht zweifelsfrei überprüfen, aber dreiviertel Millionen sind so oder so extrem hoch.
Mittlerweile scheint sich Herr Togni bzw. sein Arbeitgeber sich besser mit dem Bundesrat zu verstehen bzw. verstehen zu müssen...
http://www.news.ch/UBS+Vize+Alberto+Togni+kritisiert+den+Bundesrat/67670/detail.htm
PPS: Honi soit qui mal y pense http://de.wikipedia.org/wiki/Filz
Wer die News verpasst hatte. Der LSI wird neu zusammengesetzt ((siehe auch die Tabelle im Originalartikel))...
Der Schweizer Aktienmarkt hat ein Problem. Die drei Schwergewichte Nestlé, Roche und Novartis dominieren alle anderen Unternehmen. Im Börsenindex SMI machen sie 63 Prozent aus, was Pensionskassen und andere institutionelle Anleger – zum Beispiel aus den USA – vor ernsthafte Schwierigkeiten stellt. Deren Reglemente schreiben vor, dass die Aktienanlage ausgewogen erfolgen müsse: Da ist der SMI keine Hilfe. Analog zu diesem Index zu investieren, ist unmöglich.
Vor zwei Jahren bot die Börse mit einem neuen Index die Lösung an: Der Swiss Leader Index SLI sollte die Macht der grossen Firmen beschneiden. Konkret wurde deren Gewicht im Index auf maximal 9 Prozent beschränkt. Einige mittelgrosse Firmen werden auf 4,5 Prozent «gecapt». Wer nach dem SLI anlegt, ist breiter diversifiziert und weniger abhängig von einigen wenigen Titeln.
...
Doch die Wirtschaftskrise hat das Gefüge des SLI durcheinandergebracht. Einst mächtige Titel wie die UBS sind nur noch Mittelgewichtskämpfer und müssen nicht mehr gecapt werden.
PS: Der SLI und die Zusammensetzung des SMI ((20 statt wie früher 25 Titel)) waren Mitte 2007 neu erstellt bw. revidiert worden:
Der Kreis der Schweizer «Blue Chips» wird kleiner: Mit der Überarbeitung der Indexfamilie der Schweizer Börse SWX fallen 5 der 25 Titel aus dem Swiss Market Index (SMI). Welche dies sind, wird am Freitag nach Börsenschluss bekanntgegeben. Am kommendem Montag wird zudem der neue Swiss Leader Index (SLI) lanciert.
http://www.nzz.ch/2007/06/27/bm/newzzf3fizxig-12_1.523575.html