13 posts tagged “etf”
- Marc Faber zur Lage an den Börsen und dem momentanen Jahreshöchststand an vielen Börsen per Ende Juli 2009
http://www.cash.ch/video/start.php?firstProjectID=11716
- Shipping in the downturn
FROM the sheltered waters of Subic Bay in the Philippines to Falmouth on the south coast of England, a vast, swelling armada lies idle. In Asia’s deep-sea havens 750 vessels—container ships, bulk carriers, tankers, car carriers and others—are laid up. A further 280 are sheltering in European waters. According to Lloyd’s Marine Intelligence Unit, nearly 10% of the world’s merchant ships are swaying gently at anchor because of a collapse in global trade.
Since the recession bit hard last autumn a lot of attention has been paid to the plunge in the Baltic Dry Index, a composite measure of the cost of shipping bulk cargoes such as iron ore and coal. It fell by over 90% between June and October last year, although it has since recovered slightly and is hovering at just above a quarter of its peak.
http://www.economist.com/businessfinance/displayStory.cfm?story_id=14133794&source=hptextfeature
- Interview mit Barry Ritholtz ((siehe auch seinen bekannten Blog unter Ritholtz.com und sein neues Buch))
Wie steht es um die Ratingagenturen, die mit der Finanzmarktreform vom Radarschirm der Regierung verschwunden sind?
Ratingagenturen sind die schlimmsten Zuhälter der Finanzbranche. Sie werden von den Banken dafür bezahlt, dass sie ihnen gute Ratings zuhalten, und sollen das auch in Zukunft tun können. Dass Obama die Ratingagenturen in Ruhe lassen will, ist total verantwortungslos.
- Dauerhafte bzw. neue Regelungen zu ausserbörslichen ((over-the-counter)) Derivativen und "Naked Shorting" in den USA ((Interview auf Yahoo TechTicker))
- Gehebelte ETF eignen sich nicht zum Vermögensaufbau ((das Thema wurde schon mehrmals in diesem Blog besprochen; das Problem mit "normalen" ungehebelten Short-ETFs sehe ich persönlich allerdings nicht...))
- Fokus der Wirtschaft: Die Kehrseite der grossen Abhängigkeit vom Erdöl ((NZZ vom 29.07.2009, online nur kostenpflichtig im Archiv verfügbar))
- Update/Nachtrag: Back to basics for younger investors Using low-cost, indexed ETFs to build a core portfolio for the long haul http://www.marketwatch.com/story/etfs-can-shoulder-a-portfolios-heavy-lifting-2009-08-16?link=kiosk
Interessantes Video-Interview mit einem Vertreter der Schweizer Börse...
http://www.nzz.ch/finanzen/webtv/impulse_juli_2009_1.2868291.html?video=1.2890095
Im Interview werden auch Leveraged ETFs angesprochen, die bald auf Schweizer Indizes lanciert werden sollen.
PS: Siehe auch meinen früheren Beitrag zur ETF Tour 2009 (( die Credit Suisse hatte an diese Veranstaltung mehrere neue ETFs für den Schweizer Markt angekündigt, diese sind nun lanciert worden....
...Deren ETF-Tochter Xmtch lanciert diese Woche 16 neue ETF. Darunter sieben Aktien-ETF jeweils mit der Variantion “Small Cap” und “Large Cap”. Dies ist durchaus eine willkommene Ergänzung der Produktpalette, weil bis dato das Angebot unterschiedlicher Kapitalisierungsgrade nicht genügend war. Auf der Rentenseite vervollständigt die Credit Suisse ihr Angebot mit Renten-ETFs unterschiedlicher Währungen und Laufzeiten.
http://blog.fundexplorer.ch/etf/2009/07/03/529/ ))
Besser spät als gar nie möchte ich auf diese Veranstaltungsreihe hinweisen, an der ich dieses Jahr endlich teilnehmen konnte. Die Referate und Themengebiete mögen teils eher institutionelle Anleger ansprechen, sind aber durchwegs hochwertig ...
http://www.etftour.ch/ ((Morgen ist der letzte Anlass in Zürich.))
Sehr professionell auch die abgegebenen Unterlagen und der kompakte Ablauf. Chapeau. (( Einzig der CreditSuisse-Vortrag war etwas verkaufslastig, da die Bank
dieses Jahr viele neue ETFs in der Schweiz lancieren wird, siehe dazu
http://www.xmtch-etf.com ))
Ich denke, nächstes Jahr werden Leveraged und Inverse ETFs auch in Europa ein wichtigeres Thema werden; momentan scheinen die meisten dieser Instrumente nur in den USA breiteren Anlegerkreisen bekannt zu sein.
Würde mich freuen, wenn es auch nächstes Jahr wieder eine ETF-Tour geben wird.
Ich kann jedem privaten Anleger nur empfehlen anstelle der oft vorgeschlagenen aktiven Fondsprodukte auch günstige ETF-Alternativen zu prüfen. Viele Banken bzw. Anlageberater haben ((leider immer noch)) keine Freude an solchen Vergleichen, da die Finanzbranche mit ETFs weniger als an traditionellen Produkten verdient...
Nachtrag: In der Berner Zeitung "Bund" ist am Mittwoch nach dem Anlass ein Artikel zur ETF-Tour und allgemein zu ETFs erschienen...
Börsenkotierte Indexfonds gibt es in der Schweiz seit zehn Jahren. Aber erst seit Ausbruch der Finanzkrise können sie sich richtig durchsetzen. Vorher waren sie den Anlegern zu langweilig und die Banken verdienten zu wenig daran.
http://www.derbund.ch/zeitungen/wirtschaft/Indexfonds---in--der-Krise--gefragt/story/28750760
(( Leider sind am Schluss des Artikels die Leveraged Zocker-ETFs etwas kurz behandelt. Der auf dem Prospekt angebene Hebel - in der Praxis meist doppelte oder dreifache Leverage - gilt nur Intraday bzw. über einen Handelstag, wie bereits mehrmals in diesem Blog besprochen. Solche ETFs sollten nur handelsorientierte Anleger kaufen, da die Renditen längerfristig nicht den vermerkten entsprechen können. Siehe unten nochmals für die mathematische Besprechung...
http://www.investopedia.com/articles/exchangetradedfunds/07/leveraged-etf.asp ))Leveraged ETFs, like most ETFs, are simple to use but hide considerable complexity. Behind the scenes, fund management is constantly buying and selling derivatives to maintain a target index exposure. This results in interest and transaction expenses and significant fluctuations in index exposure due to daily rebalancing. Because of these factors, it is impossible for any of these funds to provide twice the return of the index for long periods of time. The best way to develop realistic performance expectations for these products is to study the ETF’s past daily returns as compared to those of the underlying index.
For investors that are already familiar with leveraged investing and have access to the underlying derivatives (e.g. index futures, index options, and equity swaps), leveraged ETFs may have little to offer. These investors will probably be more comfortable managing their own portfolio and controlling their index exposure and leverage ratio directly.
Nachtrag 2: Interview auf NZZ online zu ETFs in der Schweiz im Vergleich zum weiter entwickelten ETF-Markt in den USA...
http://www.nzz.ch/finanzen/webtv/impulse_mai_1.2498543.html?video=1.2595262
Präsident Obama nutzte den Tag symbolisch für einige ((mehrheitlich bereits aus seinem Wahlkampf bekannte)) Forderungen und Pläne im Bereich Alternativenergie...
(( http://edition.cnn.com/2009/POLITICS/04/22/obama.energy/index.html ))NEWTON, Iowa (CNN) -- President Obama marked Earth Day Wednesday by announcing a new initiative to lease federal waters for the purpose of generating electricity from wind and ocean currents.
The president announced the initiative, to be administered by the Interior Department, while reiterating his pledge to push for a comprehensive energy plan that encourages the development of alternative fuel sources, cuts dependence on foreign oil, addresses climate change, and creates new jobs.
Wind power can generate 20 percent of the country's electricity by 2030 and support 250,000 jobs, Obama said during a visit to a wind turbine tower manufacturing plant.
It is part of "beginning a new era of energy exploration," he said.
Einige interessante Artikel zum 22. April von Seeking Alpha...
- Smart Plan for Smart Grid Grants
- Cleantech Will Stimulate Recovery
- Cleantech 'Power 10' Ranking 2009 by Neal Dikeman
- Strategic Shifts in Solar Stocksby Tom Konrad
- Brighter Future for Green Stocks?by Kirk Shinkle
Und ein weiterer aus gleicher Quelle mit einer Aktienliste kleinerer Energiefirmen...
Wem einzelne Aktien in diesem Bereich zu riskant sind ?
(( Aus gutem Grund, viele Firmen machen noch wenig oder sogar keinen Umsatz und operieren nach dem Prinzip Hoffnung - siehe etwa hier zu aktuellen GOING CONCERNS von Alternativenergiefirmen...
http://247wallst.com/2009/03/17/dreaded-going-concern-notes-head-to-alternative-energy-avr-bcon-vrnm/ ))
Ich erwähne deshalb noch einen ETF und einen aktiv gemanagten Fonds aus diesem Sektor um die Risiken von Einzeltitel zu verringern:
Ein eventuell interessanter im letzten SeekingAlpha-Artikel erwähnter ETF ist PBW (( http://www.invescopowershares.com/products/holdings.aspx?ticker=PBW )) oder der etwas unbekanntere und kleinere ETF ICLN von iShares; ein aktiver Schweizer Fond in diesem Gebiet wäre etwa SPG/SAM (( siehe http://www.zukunftsaktie.ch/eindex.cfm )), die Performance von SPG liess aber bisher eher zu wünschen übrig - wobei man besonders 2008 natürlich die schwierigen generellen Bedingungen für alle Aktienfonds nicht vergessen darf.
PS: Den Fonds von SAM/SPG hatte ich bereits am 16.2.09 in diesem Blog erwähnt, siehe Details und Charts ebenda.
Heute war eventuell ((die Zukunft wird es zeigen)) ein guter Starttag für die Absicherung der Long-Positionen mit Short ((inversen)) ETFs.
Wenn man diese gehebelten Produkte länger als ein paar Tage hält, muss man sich aber der Risiken bewusst sein, bei den 3x gehebelten Produkten empfehlen viele Leute sogar nur Intraday-Positionen...
The 3X ETFs use “total return swaps” to create the leverage. These swaps are settled each day. If the index (in this case, the Russell 1000 Financial Index) goes up consistently, then there’s a good chance that the total return of the ETF will approximate 300% of the return on the index.
But the concept falls apart in choppier markets. In a market that trades up-and-down for a few weeks, and ends up say 10%, a triple-leveraged ETF won’t be up 30%. It might not be up at all.
http://seekingalpha.com/article/131732-3x-etfs-are-wealth-destroyers
Siehe auch Jasons Zweigs aktuellen Beitrag im WSJ:
At 3 p.m., do you get queasy just thinking about the toll that the final hour of trading might take on your portfolio?
New research suggests that on days when the indexes make big moves, leveraged exchange-traded funds could trigger a trading cascade, turning the market close into a buying or selling frenzy.
To be fair, there has been no meltdown -- yet. But as the financial crisis has intensified since last fall, the final hour of the trading day has felt rougher than ever.
Leveraged ETFs offer double or even triple the daily return of a market index. Some of them, called "inverse" ETFs, move opposite to the market -- for example, going up twice as much as an index goes down. Each day, they all adjust their exposure by rebalancing, or "releveraging," their positions.
http://online.wsj.com/article/SB124000593149930309.html
Ich habe ähnliche Punkte zu gehebelten ETFs bereits letzten Herbst erwähnt, als ich solche Instrumente im September/Oktober zur Absicherung meines Bärenmarktportfolios verwendete, wollte es aber nochmals erwähnen, da ETFs und damit auch Shorts ETFs immer populärer werden.
Bei "ungehebelten" ETFs bestehen diese Probleme nicht.
PS: Eine gute, aber schon ältere Liste mit möglichen gehebelten wie ungehebelten Short ETFS ist hier zu finden...
http://tradermike.net/2007/03/list_of_inverse_short_bear_etfs_/
PPS: Wer von Aktien genug hat. Eine interessante Konferenz, die im Mai mit pessimistischen Vertretern ((Aktienbären und Gold Bugs...)) stattfinden wird...
http://www.hardassetsny.com/Pages/default.aspx
Ich habe heute im Tradingportfolio eine erste kleine GSG-Position ((iShares S&P GSCI Commodity-Indexed (ETF) gestartet...
http://www.google.com/finance?q=gsg
Das ergänzt die zwei Silber- und Gold-ETFs, die bereits seit einigen Wochen Teil des Tradingportfolios sind.
Wer schon länger diesen Blog liest, weiss dass ich vergangenen Herbst ((von anfangs September 2008 bis Mitte Oktober 2008)) erstmals Short ETFs eingesetzt habe, um meine kleinen Aktienanteile im Bladestocks-Portfolio zu sichern.
Diese Instrumente sind meiner Meinung nach sinnvoll für zeitlich sehr begrenzte Einsätze - wenn man keine Optionsinstrumente oder Alternativen auf den Index einsetzen will.
Hier ein wichtiger Nachtrag zu diesen ETFs, da sich solche "gehebelten" ETFs nur kurzfristig wie im Prospekt beschrieben 1:x zu ihrem abgebildeten Index verhalten. In diesem Blog ist eine gute Erklärung und Grafik dazu:
The marketers of the ProShares UltraShort Financial ETF (ticker: SKF) tell us that the fund earns double the amount that the financials fall. For instance, if the financials fall 1%, the fund should gain 2%. They also tell us that the relationship is highly correlated, but only over a very short time frame. Math geeks know that the relationship is only short term because of the logarithmic nature of the markets. No matter what the reason, here’s the bottom line: had you invested in the SKF on November 20 expecting the financials to fall, you probably would be blowing your brains out now. That’s because, even though you were right about the direction of financials, and you correctly forecast that the financials would fall 20% in three months, the fund you chose to profit from such a forecast is actually DOWN … -20%. That’s right, had you made a bet expecting financials to fall utilizing this vehicle, you would nailed the forecast and lost 20% of your money.
https://www.donfishback.com/blog/2009/02/23/daily-options-report-and-cramer-agree/
Ich hatte damals auch auf Short ETFs auf Finanzaktien ((wie den oben erwähnten SKF)) verzichtet aufgrund der Leerverkaufsrestriktionen bei Finanztiteln, dies ist ein weiterer wichtiger Punkt in Krisenzeiten. Ein inverser ETF ((wie etwa der von mir damals gewählte TWM)) war diesen Problemen nicht ausgesetzt.
PS: Gute allgemeine Informationen zu ETFs gibt es zum Beispiel in diesem Schweizer Newsletter, ist jeweils als PDF verfügbar...
http://www.10x10.ch/
Bin mit den Herausgebern und der Seite in keiner Weise verbandelt, das wie immer als Disclaimer :)
Wer mein FAQ gelesen hat, kennt das Resultat schon. Für den Grossteil der Anlagesumme (('Core', oder wie man dem neudeutsch auch immer sagen wil)) rechnet sich unter Berücksichtigung von Spesen, Rendite und Risiko eine aktive Anlage meist nicht.
Eine aktuelle Statistik aus Deutschland, bei der aktive und kostengünstigere, börsengehandelte passive Fonds (ETFs) mit traditionellen Aktienfonds verglichen wurden:
Für Optimisten, die Chancen auf einen Einstieg wittern, wirft das Rating eine grundsätzliche Frage auf: Ob nämlich ein aktiv gemanagter Fonds das geeignete Mittel für die Geldanlage darstellt. Zweifel scheinen beim Blick auf die Tabelle angebracht. Da tummelt sich nämlich unter den Top-10-Fonds mit dem iShares Dax von Barclays Global Investors ein passiver Indexfonds, auch Exchange-Traded Funds (ETF) genannt.
Die Durchschnittswerte der Ratingkategorie bestätigen diese Theorie mustergültig: Die Fonds hatten in den vergangenen drei Jahren insgesamt nahezu identische Verluste wie der Dax, schwankten aber deutlich mehr. Abzulesen ist das an der monatlichen Standardabweichung vom mittleren Kursverlauf, die als Risikokennzahl in der Tabelle ausgewiesen ist. Er bot zuletzt ein weitaus besseres Risiko-Ertrags-Verhältnis als die meisten aktiv verwalteten Konkurrenten, und das zu deutlich niedrigeren Kosten.
Die Liste wäre sogar voller passiver Indexfonds, wären vergleichbare Angebote von Lyxor, DB X-Trackers oder ETF-Lab ebenfalls schon seit mehr als drei Jahren auf dem Markt - und damit für das Morningstar-Rating zugelassen. Nur die junge Geschichte der Anlageklasse ETF verhindert eine noch deutlichere Niederlage für die traditionellen Fonds.
Quelle inkl. Tabelle:
Die ersten drei Teile dieser Serie lauteten: Welcher "traditionelle" (also Long, das heisst normaler Kauf von Anlagen mit wenig oder ohne Absicherung gegen fallende Kurse) Fond ist seit Mitte 2007 noch im Plus ?
Das Ergebnis war - wenig
erstaunlich - ernüchternd ausgefallen.
In Nachtrag I hatte ich deshalb einige klassische Short-Fonds und Short ETFs vorgestellt, die ich im Herbst 2008 selbst angewandt hatte zur Absicherung.
Als zweiter Nachtrag nochmals eine "gemischte" aktuelle Rangliste mit ETFs und normalen Fonds ((Long als auch Short)) aus einer deutschen Zeitschrift. Die ersten zwei Plätze gehen momentan ((wenig erstaunlich)) wieder an zwei Short Fonds:
(( Quelle: Zeitschrift Der Aktionär, Nummer 44/2008, Seite 74 ))
Wie immer aufs Bild klicken um eine grössere Ansicht zu erhalten. Daten wie in Nachtrag I von morningstar.com / .de
Die Tocos haben mit der Börse wohl nicht so viel am Hut, dennoch gibt es kein besseres Video bzw. Lyrik um den Tag zusammenzufassen....
(( Ich kann ja nicht zum dritten Mal das Bankenkrise-Video verlinken, wäre etwas langweilig :) Zudem ist daraus längst eine Kreditkrise in der Realwirtschatt geworden, da können noch so viele Zinssenkungen kommen. Siehe das Beispiel Japan in den 90ern mit anschliessender langjähriger Deflation. Details in den Beiträgen der letzten Wochen. ))
Konstruktiv kann ich wie gesagt nur die Short ETFs anbieten seit anfangs September 2008, siehe vorherigen Blogeintrag für weitere Details.
Ansonsten sehe ich das Börsenjahr 2008 langsam aber sicher wie ein Spiegelbild des Jahres 2002 was die Kursentwicklung Richtung "Süden" angeht.
PS: Die Moderatorin von CNBC vor einer knappen halben Stunde mit dem letzten Zweckoptimismus Witz des Tages: "....We're coming back nicely". Hahaha. Klar, wenn man von - 7% beim DOW wieder bei - 4% angelangt ist kurz vor Börsenschluss. Sarkasmus regiert.
Ich hatte nur einen Rat vor einem Monat nebst den kleinen Positionen im Bärenmarktportfolio: Am 5. September 2008 hatte ich in diesem Blog geschrieben:
Kurzfristig könnte man zur Absicherung weiter mit Short ETFs oder ähnlichem operieren wie etwa...
http://finance.yahoo.com/q?s=twm
...wenn man an ein ähnliches Szenario in den nächsten Tagen/Wochen glaubt.
Wer das gemacht hat, ist im September gut gefahren bis anfangs Oktober, inklusive dem heutigen Tag :)
Weil es in den vergangenen Wochen in den vielen Posts eventuell unterging: Warum hatte ich vor einem Monat gerade einen Short ETF auf einen Index mit "kleinen" Aktien ((in diesem Falle der Russell 2000-Index, man könnte auch andere Short ETFs nehmen auf Indizes mit kleineren Aktien)) ausgewählt ?
Diese kleineren Indizes haben weniger oder oft gar keine der grossen Finanzwerte, die momentan nicht leer verkauft werden dürfen. Shorts oder Ultra Shorts auf grossen Indizes mit vielen Finanztiteln machen also momentan wenig Sinn meiner Meinung nach.
Ansonsten kann ich nur das Gleiche wie seit Oktober 2006 ((ich war etwas zu früh...aber lieber zu früh als zu spät)) wiederholen: Wer momentan noch viel Geld in Aktien hat, verliert bzw. wird erst nach Monaten wenn nicht Jahren auftauchen. Die grossen Börsen sind mittlerweile auf Stände von 2004 oder 2005 gefallen. Ich habe momentan 10 bis 12% in einem Bärenmarktportfolio, das ist meiner Meinung nach schon das Maximum ((muss jeder natürlich selbst festlegen..wie immer ohne Gewähr ; )) und 88% an der Seitenlinie seit Herbst 2006, das sind nun fast auf den Tag genau zwei Jahre. Ich tauche lieber mit 10 oder 12% und dort wähle ich die Aktien lieber selber aus. Details in den Links in der rechten Spalte zu Portfolio und im FAQ.
PS: Für langfristige Anleger werden an vielen Stellen schon wieder "normale" (Long) ETFs auf physischem Gold, Energie und Alternativenergie angepriesen, das ist mir persönlich noch viel zu früh. Siehe dazu frühere Blogeinträge der letzten Tage. 2009 kann das aber ganz interessant sein.
