23 posts tagged “aktien”
Yes, I ((still)) think so. I argued the same since the end of September 2009 in the blog already. Good article posing the same question...
Tom Slocock, chief executive of Deutsche Private Wealth Management, says investors also have to try and gauge how much of the rally has been driven by the fiscal stimulus and how the market will respond when this starts to be removed.
And...
The fact that cautious managed funds were the best selling funds on Cofunds in September for the first time in 12 months also reflects the mood of investors. Similar results are likely to be revealed in the Investment Management Association’s monthly stats out tomorrow.
Perhaps the biggest issue for investors is where to recycle gains from equities. Few asset classes could be described as a strong buy and cash is yielding so little. One risk is therefore that inertia drives the markets, which would likely point to a correction if investors take flight if the supporting economic growth continues to be distant.
Good question where the equity money will be parked ((also remember that a lot of money still hasn't returned to the stock market since 2007!)). Because of inertia and fiscal stimulus the rally may continue into early 2010. But I don't want to be the last one standing when the financial music con-tango stops playing.
PS: The trading portfolio ((Bladetrading)) is invested about 60 to 65% by the end of October 2009; this was probably a mistake short-term. I should have the kept the cash ratio above 50 or 60%, the same as end of September 2009. Finally, Updown.com had frequent connection/timeout issues this month, so I couldn't update the portfolio daily. I will post a new update and holdings overview by the end of the year at the latest. In the meantime, you can have a look here with daily updates: http://updown.com/member/iamvoltron ((hopefully the site will load faster in the future once again))
PPS: Also see...
Nasdaq Breaks 50-DMA, S&P on the Brink
http://bespokeinvest.typepad.com/bespoke/2009/10/nasdaq-breaks-50dma-sp-on-the-brink.html
Der September ist bleibt ein schlechter Aktienmonat. Punkt. Eigentlich erstaunlich nach all den Jahren wenn nicht Jahrzehnten. Denn wenn alle die meisten Akteure eine Bewegung erwarten, sollte die Abwärtsbewegung eventuell schwächer ausfallen oder bereits im August beginnen:
...in all but one of the last 11 decades, September was a below-average performer. In more than half the decades, in fact, the month's rank was dead last.
Why, given such an overwhelming record, would anyone question September's bad record? Because there is no good theory for why the month should be such an awful month for the stock market. And, without such an explanation, there's the distinct possibility that the statistical pattern is just a fluke.
Such bogus patterns show up all the time, of course. My favorite example, as past readers of my column know, comes from David Leinweber, founding director of the Center for Innovative Financial Technology at the University of California, Berkeley. Several years ago he searched through all the data on a United Nations CD-ROM to find the indicator with the most statistically significant correlation with the S&P 500. His discovery: Butter production in Bangladesh.
((haha bezüglich der letzten Erkenntnis))
...
Still, the statistics underlying September's bad record are impressive. It was more than 20 years ago that -- as far as I can tell -- the first academic study appeared in which September's significantly below-average return was noted.
Since that study was completed, the spread between September's average return and that of all other months has been even wider than it was up until that point.
Quelle: http://www.marketwatch.com/story/septembers-record-so-bad-that-we-must-take-notice-2009-09-01
PS: Heute hat es jedenfalls schon entsprechend angefangen an den US-Börsen ((siehe dazu auch meinen Blogeintrag vom 17. August 2009)). Vergleiche auch den interessanten Eintrag zu den chinesischen Börsen, die schon anfangs August 2009 eingebrochen sind und weiter fallen könnten nach hohen Papiergewinnens seit Beginn des Jahres...
Video via http://www.fundmymutualfund.com/2009/09/bloomberg-video-andy-xie-on-china.html
Leicht redigierter Gastbeitrag von Kollega "bscyb" aus seinem Sharewise-Blog. Für interessant befunden und nachfolgend übernommen:
Ein perfekter Sturm ?
Statt zweier schlechter Nachrichten haben wir nun neu drei schlechte Begleiter in den Massenmedien:
- Einige grosse (US-)Banken brauchen weitere Rekapitalisierungen, das wird immer klarer.
((Einschub: Ich hatte das in diesem Blog auch mehrmals besprochen, die "Quartalsgewinne" anfangs 2009 sind reine Papiertiger bei den meisten Finanzinstituten nach meiner Einschätzung.))
- Drohende Insolvenz grosser Unternehmen, in den USA etwa GM. Das ist nur ein prominentes Beispiel für drohende Kreditausfälle mit Geschäftskunden Diese werden die Banken belasten in ihrem traditionellen Kreditgeschäft (Unternehmenskredite, Anleihen und Geschäftsimmobilien).
- Nun auch noch Angst vor der Schweinegrippe, konkret wäre dies Stufe 5/6 auf der Pandemieskala der WHO.
Darum sehe ich keine grosse Lust und vor allem keinen Grund für Anleger jetzt kurzfristig in Aktien anzulegen oder umzuschichten.
Ich habe deshalb seit Mitte April viel weniger Aktien im Tradingportfolio und warte die weitere Entwicklung ab.
Konkret sehe ich damit die am 10. März eingeleitete Gegenbewegung (hatte ich Mitte März in diesem Blog erwähnt) schon wieder am Ende oder kurz vor dem Ende. Diese Gegenbewegung war getrieben von Sektoren, die vorher am meisten an Wert verloren hatten. Ein Artikel aus dem Wall Street Journal braucht sogar den Begriff "Junk"-Aktien und folgende Grafik
Grafik entnommen aus http://online.wsj.com/article/SB124078270242657177.html
Wir bleiben meiner Meinung nach längerfristig noch in einem Bärenmarkt. Dieser würde bestenfalls seitwärts tendieren.
Aufgrund der ((relativ)) schlechten heutigen Nachrichten zu Nestle und Roche möchte ich nochmals mein Missfallen zu sogenannten "defensiven" Sektoren und Aktien ausdrücken.
(( Siehe zu Nestle etwa hier...
MADRID (MarketWatch) -- Switzerland's Nestlé SA on Wednesday reported an unexpected drop in first-quarter sales, citing a fall in demand for developed markets and currency factors, while reiterating that it expects growth to moderate this year.The world's largest food and beverages company said sales fell 2.1% to 25.2 billion Swiss francs ($21.5 billion), compared with 25.7 billion Swiss francs in the previous year. A survey of analysts by Dow Jones Newswires was calling for sales of 26.05 billion Swiss francs.
Wie im Spätsommer 2007 - als noch viele Banken und Berater blind Aktien bzw. hohe Aktienanteile empfohlen hatten - brachen ab Herbst und Winter 2008/2009 viele Analysten für "defensive" Sektoren und Aktien eine Lanze.
Leider haben auch diese Aktien sehr schlechte Monate hinter sich, und das nicht erst seit dem Aufschwung der zyklischen Titel ab März 2009 - zudem sind viele vermeintlich sichere und defensive Aktien heute ebenfalls Minenfelder. Ein Beispiel: GE mit dem Finanzbereich GE Capital ((Skeptiker würden sagen eine undurchsichtige Wundertüte...))
(( Ein weiteres Beispiel, an dem ich mir selbst die Finger verbrannte: In meinem Tradingportfolio auf updown.com hatte ich die grandiose Idee, HSBC-Aktien zu kaufen nach dem Sturm im Herbst 2008, weil HSBC im Gegensatz zu vielen anderen Grossbanken "sicherer" aufgestellt war und damals noch halbwegs solide Kennzahlen vorweisen konnte. Die HSBC-Aktien sind momentan immer noch mit ca. 40% im Minus im Tradingportfolio, mein EP war ca. um 50 USD...))
In diesem Sinne erhöhe ich lieber den Bargeldbestand als in vermeintlich sicheren "defensiven" Aktien zu bleiben oder freigewordene Mittel dort zu parken.
Links ohne Kommentare...
- Reverse Splits: Fewer Pieces of a Smaller Pie
With more stocks sinking below $5, companies may increasingly adopt the less-is-more approach to bolster their shriveled shares
http://www.businessweek.com/investor/content/mar2009/pi20090311_472831.htm
- Obsessing over Market Bottoms
http://blogs.wsj.com/marketbeat/2009/03/12/obsessing-over-bottoms/
- Bundesrat entscheidet über das Bankgeheimnis
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/bundesrat_entscheidet_ueber_abstriche_am_bankgeheimnis_1.2191785.html
Update: Und schon ist die Schweiz eingeknickt, wir mussten nicht mehr auf den G20-Gipfel anfangs April warten...
Die Schweiz ist bereit, unter gewissen Bedingungen auch bei Steuerhinterziehung Amtshilfe zu leisten. Mit dieser Lockerung des Bankgeheimnisses will der Bundesrat verhindern, dass die Schweiz auf die schwarze Liste nicht kooperierender «Steueroasen» gesetzt wird, wie Bundespräsident Merz erklärte.
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/schweiz_bankgeheimnis_konzessionen_oecd_standard_1.2193064.html
- More Volatility + Less Fear = Lower VIX?
http://vixandmore.blogspot.com/2009/03/more-volatility-less-fear-lower-vix.html
PS: Und weil heute Freitag, der 13. ist :) ...
In der Not schauen die Banker in die Sterne
http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Anfragen-von-Banken-nehmen-im-Moment-stark-zu/story/22744064
Darum zahlt man als Kunde die Gebühren und hohen Löhne mit ? Soll man da nun lachen oder weinen bei dieser Nachricht. Auf jeden Fall würde ich gerne den kompletten Kundenauszug aus diesen Branchen von Frau Kissling sehen. Ein guter Grund, das Geld nicht bei diesen Instituten anzulegen !
Keine neuen Fakten. Aber eine gute Zusammenfassung und Fallbeispiel, dass selbst hoch eingestufte Finanzkonzerne ((und Mischkonzerne mit Finanzteilen)) mit "Hahaha"-Rating ((Entschuldigung, AAA-Rating)) auch noch nicht aus dem Schneider sind...
Wird GE, Industrie-Ikone amerikanischer Unverwüstlichkeit, das nächste Opfer der Kreditkrise? Die Aktie des sechstgrößten US-Konzerns ist abgesackt, Analysten zeichnen eine triste Zukunft. GE-Chef Immelt dementiert auf allen Kanälen - vergeblich.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612723,00.html
Optimisten hätten jetzt Ausblick 2009 geschrieben um das laufende Jahr mit vergangenen grossen Baissen zu vergleichen. Wenn man aber die schwere Krise von 1929ff. auch als Vergleich heranzieht, sieht man, dass eine sehr schwere und tiefe Rezession die Kurse noch viel weiter sinken lassen könnte in den folgenden Monaten...
Bei aller Vorsicht vor ((zu)) einfachen Analogien von Krisen die fast 100 Jahre auseinanderliegen ((so ist etwa die Rolle der Zentralbanken eine ganz andere)): Es ist noch genügend Abwärtspotential vorhanden, ohne dass es so schlimm wie 1929ff. kommen muss.
Ich warte deshalb mit dem neuen TFTF-Portfolio weiter zu und behalte das Bärenmarkt-Portfolio ((Cashanteil weiter ca. 85%)) und das im Oktober 2008 gestartete kurzfristige Tradingportfolio. Aktuelle Zusammensetzungen und Performance beider Portfolios findet man wie immer in der rechten Spalte.
Wer mein FAQ gelesen hat, kennt das Resultat schon. Für den Grossteil der Anlagesumme (('Core', oder wie man dem neudeutsch auch immer sagen wil)) rechnet sich unter Berücksichtigung von Spesen, Rendite und Risiko eine aktive Anlage meist nicht.
Eine aktuelle Statistik aus Deutschland, bei der aktive und kostengünstigere, börsengehandelte passive Fonds (ETFs) mit traditionellen Aktienfonds verglichen wurden:
Für Optimisten, die Chancen auf einen Einstieg wittern, wirft das Rating eine grundsätzliche Frage auf: Ob nämlich ein aktiv gemanagter Fonds das geeignete Mittel für die Geldanlage darstellt. Zweifel scheinen beim Blick auf die Tabelle angebracht. Da tummelt sich nämlich unter den Top-10-Fonds mit dem iShares Dax von Barclays Global Investors ein passiver Indexfonds, auch Exchange-Traded Funds (ETF) genannt.
Die Durchschnittswerte der Ratingkategorie bestätigen diese Theorie mustergültig: Die Fonds hatten in den vergangenen drei Jahren insgesamt nahezu identische Verluste wie der Dax, schwankten aber deutlich mehr. Abzulesen ist das an der monatlichen Standardabweichung vom mittleren Kursverlauf, die als Risikokennzahl in der Tabelle ausgewiesen ist. Er bot zuletzt ein weitaus besseres Risiko-Ertrags-Verhältnis als die meisten aktiv verwalteten Konkurrenten, und das zu deutlich niedrigeren Kosten.
Die Liste wäre sogar voller passiver Indexfonds, wären vergleichbare Angebote von Lyxor, DB X-Trackers oder ETF-Lab ebenfalls schon seit mehr als drei Jahren auf dem Markt - und damit für das Morningstar-Rating zugelassen. Nur die junge Geschichte der Anlageklasse ETF verhindert eine noch deutlichere Niederlage für die traditionellen Fonds.
Quelle inkl. Tabelle:
MyRatings war mir bis heute nicht bekannt...
http://meedia.de/web-special/neue-sites/detailansicht/artikel/neuesites/deu/myratings.html
Damit gibt es mindestens fünf deutschsprachige Finanzseiten in dieser Art:
sharewise.com, brokr.de, stockjaeger.de und stockflock.de, wobei mir Sharewise als eine der ersten immer noch am besten gefällt ((ich persönlich mache mit bei Sharewise.com und Updown.com, das letztere ist eine US-Seite)).
Ich habe - wie vor einigen Wochen angekündigt - keine Zeit mehr, mehrere virtuelle Vergleichsportfolios weiterzuführen.
Als Vorbereitung für das nächste Jahr ((neu zu startendes TFTF 2.0-Portfolio 2009)) führe ich deshalb - wie im Oktober 2008 angekündigt - nur noch das Trading-Portfolio weiter im gegenwärtig volatilem Umfeld.
1. Trading-Portfolio mit ungefähr 20 Aktien, momentan ((wieder)) bei knapp +30%...
http://www.updown.com/member/iamvoltron
((Die Performance ist auch ohne Login/Mitgliedschaft einsehbar bei Updown))
2. Ein ((zu gleichem Zeitpunkt wie das Trading-Portfolio Ende Oktober 2008)) Portfolio mit ca. 50-60 Aktien für bzw. mit einem Kollegen gestartet, momentan bei ca. +13%...
http://sharewise.com/members/ratings/bscyb
((Hielt sich in den letzten Tagen sogar unter den ersten drei Portfolios auf Sharewise in der Gesamtrangliste. Wenn man die Details und Aktienpicks von bscyb ansehen will, muss man bei Sharewise eingeloggt sein.))
Ende Oktober 2008 war - besonders im japanischen Aktienmarkt - meiner Meinung ein gutes Einstiegsdatum, wenn man kurzfristig orientiert ist, weshalb ich beide Portfolios als Test startete. Wie man in beiden verlinkten Portfolios sieht, beträgt die Haltedauer der Aktien meist nur einige Tage oder Wochen, was mir persönlich eigentlich missfällt, die gegenwärtige Marktsituation hat dies aber erzwungen.
Die Portfolios sind ein Versuch, in einem schwierigen Umfeld mit Zeitpunktabschätzungen in einem Bärenmarkt eine positive Rendite zu erzielen, ich halte keine Absicherungen oder Optionen etc., es sind nur "normale" Aktienkäufe wie in einem Long-Fonds Details dazu in den früheren Einträgen:
Erst ca. anfangs bis Mitte 2009 halte ich die wirtschaftliche Lage für so stabil, um grössere Anteile über längere Zeit in Aktien zu investieren in einem neuen TFTF-Portfolio. Details dazu werden in diesem Blog folgen wie versprochen :)
PS: Der Vergleich mit dem ((weiterhin unveränderten)) Bärenmarktportfolio mit sehr hohem Baranteil folgt Ende 2008.
