- Marc Faber zur Lage an den Börsen und dem momentanen Jahreshöchststand an vielen Börsen per Ende Juli 2009
http://www.cash.ch/video/start.php?firstProjectID=11716
- Shipping in the downturn
FROM the sheltered waters of Subic Bay in the Philippines to Falmouth on the south coast of England, a vast, swelling armada lies idle. In Asia’s deep-sea havens 750 vessels—container ships, bulk carriers, tankers, car carriers and others—are laid up. A further 280 are sheltering in European waters. According to Lloyd’s Marine Intelligence Unit, nearly 10% of the world’s merchant ships are swaying gently at anchor because of a collapse in global trade.
Since the recession bit hard last autumn a lot of attention has been paid to the plunge in the Baltic Dry Index, a composite measure of the cost of shipping bulk cargoes such as iron ore and coal. It fell by over 90% between June and October last year, although it has since recovered slightly and is hovering at just above a quarter of its peak.
http://www.economist.com/businessfinance/displayStory.cfm?story_id=14133794&source=hptextfeature
- Interview mit Barry Ritholtz ((siehe auch seinen bekannten Blog unter Ritholtz.com und sein neues Buch))
Wie steht es um die Ratingagenturen, die mit der Finanzmarktreform vom Radarschirm der Regierung verschwunden sind?
Ratingagenturen sind die schlimmsten Zuhälter der Finanzbranche. Sie werden von den Banken dafür bezahlt, dass sie ihnen gute Ratings zuhalten, und sollen das auch in Zukunft tun können. Dass Obama die Ratingagenturen in Ruhe lassen will, ist total verantwortungslos.
- Dauerhafte bzw. neue Regelungen zu ausserbörslichen ((over-the-counter)) Derivativen und "Naked Shorting" in den USA ((Interview auf Yahoo TechTicker))
- Gehebelte ETF eignen sich nicht zum Vermögensaufbau ((das Thema wurde schon mehrmals in diesem Blog besprochen; das Problem mit "normalen" ungehebelten Short-ETFs sehe ich persönlich allerdings nicht...))
- Fokus der Wirtschaft: Die Kehrseite der grossen Abhängigkeit vom Erdöl ((NZZ vom 29.07.2009, online nur kostenpflichtig im Archiv verfügbar))
- Update/Nachtrag: Back to basics for younger investors Using low-cost, indexed ETFs to build a core portfolio for the long haul http://www.marketwatch.com/story/etfs-can-shoulder-a-portfolios-heavy-lifting-2009-08-16?link=kiosk
- Die ((europäische)) Solarbranche im Schweinezyklus
Wenn einerseits in Europa die Kapazitäten teilweise nicht mal zur Hälfte ausgelastet sind, was bilanzschwache Anbieter zu Kampfpreisen greifen lässt, und andererseits die Chinesen mit riesigen Kapazitäten auf den Markt drängen, erinnert das ein wenig an die Halbleiterbranche: Auch hier ist das Branchenwachstum mittelfristig kein Thema - kaum ein anderes Gut verzeichnet höheres Absatzwachstum als Chips, insbesondere Speicherchips. Das Problem sind (temporäre) Überkapazitäten, und damit der Preis, und damit die Marge. Dieses Phänomen des Schweinezyklus könnte der Solarbranche auch blühen, selbst wenn die aktuelle Nachfragedelle überwunden ist.
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Das-Kapital-Solarworld-entzieht-sich-Trend/545609.html
- Verbot von Flash Orders in den USA ? ((siehe dazu auch die in vorherigen Einträgen erwähnten Dark Pools))
At issue are order types that route trades through private liquidity pools before being sent onto other exchanges for filling. Those with access to the so-called "flash orders," which are simultaneously made and taken away, can see how the market reacts to a flashed order and then place equities bets accordingly.
Critics have argued that having private-quote data available to some investors - those with access to the private liquidity pools - and not to all, creates a two-tiered system of investors where those with access could get a better price than those without.
http://www.marketwatch.com/story/us-regulators-seen-moving-to-ban-dark-flash-orders-soon-2009-07-28
- Hedge Funds Investing for the Masses
http://www.cnbc.com/id/32172993/site/14081545
((Andrew Lo hatte ich in diesem Blog schon erwähnt, siehe dazu auch den Artikel über den Fonds in der NY Times:
Dr. Lo said the early returns suggest that the fund is providing what he had hoped for: additional diversification.
“Investors over the last few years have suffered from diversification-deficit disorder,” he said in an interview in AlphaSimplex’s offices in Cambridge, Mass. “They think they’re getting diversification from putting their money in large- and small-cap stocks, value and growth strategies and international and emerging markets. But the fact is that all of those went down last year.” ))
- ETFs im Anlageprozess ((Interview, über ähnliche Themen bezüglich ETF hatte ich mehrmals im Blog erwähnt))
http://www.youquant.com/CH/Interviews/20090728.phpEs ist kein Geheimnis, dass aktiv verwaltete Fonds Mühe haben, ihren selbst gewählten Referenzindex zu schlagen. Sind diese Fonds somit ein Auslaufmodell?
Menschen, die anderen Geld anvertrauen, wollen nur das Beste. Durchschnitt reicht da nicht aus. ETFs können aber nur durchschnittliche Erträge versprechen. Es wird jedoch jedes Jahr Fonds geben, die mehr als eine durchschnittliche Rendite erzielen. Nur sind diese schwierig zu finden. Und wenn man sie gefunden hat, fallen sie wieder hinter den Durchschnitt zurück. Und so beginnt das Spiel von vorne… Die Hoffnung aber stirbt zuletzt.
Dazu kommt, dass die Anbieter einen geringen Anreiz haben, ETFs zu forcieren. Es handelt sich schlicht um Standardprodukte, die eine geringe Marge aufweisen. Aus Sicht der Anbieter bringen komplexe, individualisierte Produkte wesentlich mehr Gewinnbeitrag, da sie auf Grund der geringeren Preiselastizität einen höheren Preissetzungsspielraum aufweisen.
- The End of the End of the Recession
http://www.zerohedge.com/article/end-end-recession
((sehr empfehlenswertes PDF-Dokument im Artikel))
- Flat Rate Tax-Modelle in der Schweiz
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-umstrittene-Flat-Rate-Tax-ist-nicht-zwingend-ungerecht/story/27154241
- Recession's end near ? ((CNN Roundtable mit illustren Gästen))
Ein Ziel erreicht auf dem Weg zum TFTF2.0-Portfolio. 9 Monate nach dem Start auf Updown.com habe ich das Ende Oktober 2008 gestartete Tradingportfolio verdoppeln können in der Lokalwährung.
Der heutige knappe Prozentzuwachs hat gereicht, die Zwei-Millionen-Marke zu knacken ((auf Updown.com können nur an US-Börsen gehandelte Aktien ins Portfolio aufgenommen werden; man startet mit einer virtuellen 1 Million USD)) :
Geholfen haben unter anderem die Aktien von WXCO, MPEL und ETFC.
PS: In den Monaten Februar und Juli 2009 ((bis heute)) hatte ich eine schlechtere Performance als der S&P 500.
Ich bin vor etwas mehr als einem Jahr mit diesem Blog gestartet, der aus meinem früheren Newsletter zum gleichen Themengebiet entstanden war.
Als persönliche Zusammenfassung über diese turbulente Zeit und als Ausblick liste ich nachfolgend fünf Themen auf.
Diese könnten meiner Meinung nach private und institutionelle Anleger auch nach dem Ende der aktuellen Krise beschäftigen:
1. Neue Investorenklassen: Geld aus Asien, Petro/Rohstoff-Gelder und allgemeiner Hedge Funds, Staatsfonds...
http://www.mckinsey.com/mgi/publications/The_New_Power_Brokers/
(( siehe dazu aktuell auch:
China's Plans for Replacing the Dollar
http://www.time.com/time/world/article/0,8599,1911671,00.html ))
2. Neue Anlageklassen bzw. -möglichkeiten für Institutionelle: Dark Pools, High Speed bzw. Automated Trading...http://zerohedge.blogspot.com/search/label/program%20trading [1]
3. Neue Anlageklassen bzw. -möglichkeiten für Private: ETFs, Short-Instrumente, strukturierte Produkte...
http://www.morningstar.ch/ch/etf/article.aspx?lang=de-CH&articleid=56878&categoryid=438
(( 4. ...und natürlich allgemeiner das Internet als Zugangsmittel zu Anlageinformationen und günstigen Handelsmöglichkeiten für Privatanleger welche früher Instutionellen vorbehalten waren. Dazu gehören auch Social Investing-Seiten aller Art wie caps.fool.com, updown.com, sharewise.com und so weiter....))
5. "Neue" |2] Anforderungen von Kundenseite an Finanzdienstleister ((nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Krise))
http://www.finews.ch/news/hintergrund/1083-was-macht-einen-finanzdienstleister-kuenftig-erfolgreich
Klare Positionierung; Preistransparenz; Unabhängigkeit von einzelnen Produkten; weniger, dafür loyalere Kunden: Dies einige Kriterien, die einem Parabanking-Unternehmen Erfolg verschaffen dürften. «Der Trend», erwartet HSG-Forscher Mattig, «geht wohl dahin, dass die Vergütung eher über die Beratungsleistung als über Retrozessionen oder Kommissionen für strukturierte Produkte erfolgt».
((Als Beispiel/Versuch dies in der Praxis umzusetzen, siehe etwa : http://www.quirinbank-privatebanking.de/ ))
Im Hinblick auf die gegenwärtige Krise hatte ich nach einer längeren Pause im Herbst 2007 ein Bärenportfolio und dann im Herbst 2008 aufgrund der Umstände ((als die Rezession die Börsen bekanntlich mit voller Wucht erreichte)) ein kurzfristigeres Tradingportfolio gestartet.
Beide Portfolios kann man unter den Tags "bladestocks" bzw. "bladetrading" ((natürlich ohne die Anführungszeichen ;) )) laufend auf diesem Blog verfolgen:
- Bladestocks ((34 Titel per Ende Juli 2009)): Bärenmarktportfolio mit hohem Bargeldanteil. Seit Herbst 2007. Die aktuelle Zusammensetzung kann man hier sehen.
- Bladetrading ((ca. 30 bis 50 Titel)): Trading-Portfolio mit eher kurzfristigen Positionen. Seit Herbst 2008. Aktuelle Performance hier.
Wie bereits gegen Ende April 2009 angekündigt sind die Arbeiten zum "neuen" Talesfromthefuture-Portfolio (( TFTF 2.0 oder wie es dann auch immer heissen wird ))...
http://talesfromthefuture.vox.com/library/post/in-eigener-sache-updates-zur-seite-und-zum-tftf-20-portfolio.html
...weiter im Gange. Die oben aufgeführten fünf Ueberlegungen werden natürlich in das neue Portfolio einbezogen.
Wahrscheinlich werden ((wie ebenfalls angekündigt)) das Bären- und das Tradingportfolio schrittweise in das neue TFTF 2.0-Musterportfolio "überführt" werden.
In den nächsten Monaten kann ich etwas weniger Zeit für Updates zur Verfügung stellen, da mich dieses und andere berufliche Projekte zeitlich stark beschäftigen.
[1] Das war natürlich schon seit jeher eine berechtigte Kundenanforderung bzw. hätte eine sein sollen. In den "einfachen" Jahren bis und mit Mitte 2007 gingen diese Grundsätz abere bei vielen Anbietern verloren. Erst in der tiefen, aktuellen Krise begannen viele Kunden, die Leistungen und Transparenz ihrer Finanzdienstleister wieder grundsätzlich zu hinterfragen - seien es Retailkunden ((isländische Internetbanken...)) oder schwerreiche Anleger ((Madoff und intransparente und illiquide Fund of Funds..)).
[2] Zu Dark Pools und automatisierten Tradingsystemen sind zum Beispiel die kürzlich bei Zero Hedge publizierten Statistiken interessant. Diese Tradingsysteme und ausserbörslichen Abwicklungen sowie grosse passive Vehikel ((wie ETFs ohne oder vor allem mit Leverage, die volumenmässig oft ein Vielfaches des eigentlichen Basiswerts "verschieben")) könnten in den nächsten Monaten und Jahren noch viel zu reden geben...
http://zerohedge.blogspot.com/2009/07/is-case-of-quant-trading-industrial.html
(( Link im Zusammenhang mit angeblich gestohlenem HighFrequency-Trading-Programmcode von GoldmanSachs, worauf ein ehemaliger GS-Angesteller angeklagt wurde ))
und
http://www.zerohedge.com/article/day-was-hfts-superdominance
((Welcome to the Matrix...))
Interessantes Papier...
Empirically, standard, intuitive measures of risk like volatility and beta do not generate a positive correlation with average returns in most asset classes. It is possible that risk, however defined, is not positively related to return as an equilibrium in asset markets. This paper presents a survey of data across 20 different asset classes, and presents a model highlighting the assumptions consistent with no risk premium. The key is that when agents are concerned about relative wealth, risk taking is then deviating from the consensus or market portfolio. In this environment, all risk becomes like idiosyncratic risk in the standard model, avoidable so unpriced.
...und vier interessante Videos, die die ((angebliche)) Risikoprämie und das ((zu)) hohe Risiko für viele Aktienanlagen in der Realität im Vergleich zur CAPM-Theorie besprechen...
Zum dritten Video:
The basic idea here is that modern risk factors make no intuitive sense. We can mathematize human perception, but it should make sense. Modern risk factors, for them to work, they would be totally unintuitive.
Zum vierten Video:
Notices that 'buy' recommendations are always for above average returns. This is contrary to theory, where half of all stocks with below average returns exist in equilibrium, and should have equal demand. The lack of these recommendations is additional, independent confirmation that traditional asset pricing theory is flawed.
PS: Als generelle Einführung zum Autor des Papiers ((ausführlicher in seinem neuen Buch "Finding Alpha" besprochen)) und der Videos siehe hier ...
Professor Roubini präzisiert, dass er sich Mitte Juli zu positiv in der Presse zitiert sieht. Seine früheren Aussagen zu Dauer und Tiefe der Rezession seien konsistent und unverändert geblieben...
July 16, 2009
STATEMENT ON U.S. ECONOMIC OUTLOOK BY DR. NOURIEL ROUBINI
The following is a statement from Dr. Nouriel Roubini, Chairman of RGE Monitor and Professor, New York University, Stern School of Business:
“It has been widely reported today that I have stated that the recession will be over “this year” and that I have “improved” my economic outlook. Despite those reports - however – my views expressed today are no different than the views I have expressed previously. If anything my views were taken out of context.“I have said on numerous occasions that the recession would last roughly 24 months. Therefore, we are 19 months into that recession. If as I predicted the recession is over by year end, it will have lasted 24 months with a recovery only beginning in 2010. Simply put I am not forecasting economic growth before year’s end.
“Indeed, last year I argued that this will be a long and deep and protracted U-shaped recession that would last 24 months. Meanwhile, the consensus argued that this would be a short and shallow V-shaped 8 months long recession (like those in 1990-91 and 2001). That debate is over today as we are in the 19th month of a severe recession; so the V is out of the window and we are in a deep U-shaped recession. If that recession were to be over by year end – as I have consistently predicted – it would have lasted 24 months and thus been three times longer than the previous two and five times deeper – in terms of cumulative GDP contraction – than the previous two. So, there is nothing new in my remarks today about the recession being over at the end of this year.
“I have also consistently argued – including in my remarks today - that while the consensus predicts that the US economy will go back close to potential growth by next year, I see instead a shallow, below-par and below-trend recovery where growth will average about 1% in the next couple of years when potential is probably closer to 2.75%.
“I have also consistently argued that there is a risk of a double-dip W-shaped recession toward the end of 2010, as a tough policy dilemma will emerge next year: on one side, early exit from monetary and fiscal easing would tip the economy into a new recession as the recovery is anemic and deflationary pressures are dominant. On the other side, maintaining large budget deficits and continued monetization of such deficits would eventually increase long term interest rates (because of concerns about medium term fiscal sustainability and because of an increase in expected inflation) and thus would lead to a crowding out of private demand.
“While the recession will be over by the end of the year the recovery will be weak given the debt overhang in the household sector, the financial system and the corporate sector; and now there is also a massive re-leveraging of the public sector with unsustainable fiscal deficits and public debt accumulation.
“Also, as I fleshed out in detail in recent remarks the labor market is still very weak: I predict a peak unemployment rate of close to 11% in 2010. Such large unemployment rate will have negative effects on labor income and consumption growth; will postpone the bottoming out of the housing sector; will lead to larger defaults and losses on bank loans (residential and commercial mortgages, credit cards, auto loans, leveraged loans); will increase the size of the budget deficit (even before any additional stimulus is implemented); and will increase protectionist pressures.
Update: Siehe dazu auch das CNBC-Interview Mitte Juli 2009 mit Roubini:
Ohne Kommentar...
Hugh Hendry im Interview mit der FT ((siehe auch die zwei anderen FT-Videos vom gleichen Tag mit Hendry !))
http://www.ft.com/cms/893ac9c8-757e-11dc-b7cb-0000779fd2ac.html?_i_referralObject=6506752&fromSearch=n
Der 15-jährige Medienanalyst ((Die Twitter-Geschichte hatte man kürzlich auch bei Cringely.com nachlesen können...))
http://www.businessinsider.com/the-15-year-old-analyst-the-report-2009-7
Yacktman Funds back on top
http://www.yacktman.com/pdfs/yacktman_funds_back_on_top.pdf
(( siehe dazu auch "Kenneth Heebner Slumps for Second Year", Heebner hat aber über 10 Jahre immer noch eine der besten Performances:
http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601213&sid=ag111_Nsp2jU ))
Fastest-Growing U.S.-Listed Chinese Stocks
http://www.cnanalyst.com/2009/07/top-10-fastestgrowing-uslisted-chinese-stocks.html
Einschränkungen im Rohstoffhandel ?
http://www.cash.ch/news/topnews/tiefere_rohstoffpreise_dank_weniger_zocker_-818925-771
(( siehe dazu auch
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/umstrittener_politischer_kampf_gegen_erdoel-spekulanten_1.3051607.html ))
Schweizer Value-Fondsmanager mit ((immer noch)) 90% Bargeldanteil
http://www.cash.ch/news/front/ich_bin_vorsichtig_bei_aktien-819715-449
Meredith Whitney on Goldman Sachs (( Update: Sie lag richtig mit der Analyse, siehe Quartalszahlen von GS))
http://dealbreaker.com/2009/07/meredith-whitney-no-wait-its-g.php
Götterdämmerung in der Finanzbranche (( Private Banking 2.0 und versteckte Provisionen... ))
http://www.florians.eu/?page_id=629
http://www.florians.eu/?p=824
Bow to your Robot Trading Sensei (( Monex lanciert in Japan einen automatisch gehandelten Fonds. Der Code bzw. die Codes wurden interessanterweise in einem öffentlichen Wettbewerb ermittelt; erinnert an den Netflix.com-Contest))
https://www.monex.co.jp/Etc/topslide/guest/G800/kaburobo/index.htm
Inflation oder Deflation ?
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Inflation-oder-Deflation-das-ist-die-Frage/story/26586925
(( siehe dazu auch:
http://seekingalpha.com/article/148339-the-inflation-deflation-debate-and-china-s-commodity-carry-trade ))
Der AIG-Zusammenbruch im Spiegel-Rückblick ((Titelgeschichte der aktuellen Printausgabe))
http://www.spiegel.de
Zur Lage der Wirtschaft und der Finanzmärkte. Interviews auf Bloomberg zusammengefasst...
July 10 (Bloomberg) -- The worst recession in half a century may be prolonged because consumers see few signs job losses and declines in home prices are ending, economists Nouriel Roubini and Robert Shiller said.
“The fundamental problem, as Franklin Delano Roosevelt said in 1933, is fear,” Shiller, a Yale University professor, said yesterday on Bloomberg Radio’s “Surveillance.” The Great Depression was deepened by a “sense of lost confidence or animal spirits that was a self-fulfilling prophecy. The worry is that we will have the same kind of issue arising again,” he said.
The U.S. needs another stimulus package because President Barack Obama’s initial $787 billion plan hasn’t been implemented fast enough, according to Shiller. Roubini, an economics professor at New York University, said more spending is necessary to avoid stagnation like Japan’s in the 1990s.
Concern the economy isn’t recovering after 18 months of contraction pushed stocks down in the last four weeks after the Standard & Poor’s 500 Index rallied 40 percent since March 9. Roubini and Shiller said a lasting improvement in consumer sentiment is needed before U.S. growth can resume.
In 2006, Roubini predicted the credit crisis that led to $1.5 trillion in losses for financial firms. Shiller is co- creator of the national home-price index that bears his name and the author of the books “Irrational Exuberance” and, with George Akerlof, “Animal Spirits.”
...
The recession will likely continue for six months as companies struggle to pay their creditors, he said. The cost of protecting corporate bonds in the U.S. from default jumped to the highest in six weeks on July 8, according to Phoenix Partners Group data.
“The wave of corporate defaults is going to be massive,” Roubini said. “We’re not out of the woods.”
Quelle: http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601109&sid=aERlD846h2XY
PS: Noch negativer als Shiller zum US-Häusermarkt ist die Prognose der PMI-Gruppe aufgrund hoher Arbeitslosigkeit:
...likely scenario according to a report published on Tuesday by mortgage insurer PMI Group, according to which 28 of the country's 50 largest metropolitan areas face high odds of lower home prices in the first quarter of 2011 (vs. now).
...
Unemployment takes the relay baton
The areas with the worst odds of home price drops are in states that were in the eye of the housing bubble, including California and Florida, but the report notes that the increase in risk "is now largely being driven by rising unemployment and foreclosure rates."PMI's forecast contradicts Yale economist and housing guru Robert Shiller. Last week, commenting on a lower-than-expected drop in the Case-Shiller home price index in the month of April, he said: "My guess would be that home prices are going to level off -- they're not going to keep falling." Still, he cautioned "it's hard to predict" a speculative market. So, who is correct?
A sector at risk: Consumer discretionary
Although Shiller is well-informed and appropriately skeptical, I think we may witness something closer to PMI's scenario due to persistent high unemployment. If that turns out to be the case, it isn't good news for companies that rely heavily on a buoyant U.S. consumer.
Quelle: http://www.fool.com/investing/general/2009/07/09/will-housing-bottom-in-2011.aspx?source=ihpsitthi0000001
In der NZZ am Sonntag ((Ausgabe vom 5. Juli 2009)) erschien ein interessanter Artikel warum etliche Schweizer Anleger mit den ((vermeintlich so sicheren und seriösen)) Schweizer Banken unzufrieden sind.
Der Artikel scheint nicht öffentlich online verfügbar zu sein, deshalb zitiere ich die drei grössten Kritikpunkte via moneycab:
1. Sehr viele Kunden pro Anlageberater ((nicht nur ein Schweizer Problem)), ausser im obersten Anlagesegment mit sehr vermögenden Kunden
2. Geringe Verbreitung kostengünstiger passiver Anlagen. Aktive Fonds ((meist der eigenen Bank, siehe dazu auch Punkt 3 zu "Kickbacks")) werden mit hohen Gebühren verkauft, obwohl die meisten dieser Fonds nachweislich nicht den Index schlagen können. Die hohe Kostenstruktur verhindert das aktive Empfehlen kostengünstigerer Alternativen wie ETFs. Es bestehen keine Anreizsysteme dies zu ändern solange sich die ((oft ungenügend informierten)) Kunden nicht beschweren...
3. Versteckte "Kickbacks" schlechter als im Ausland ausgewiesen, diese werden in der Schweiz oftmals ganz verschwiegen...
In dieser Beziehung kritisiert ein Artikel in der NZZ am Sonntag Banken, welche Indexklone als aktiv verwaltete Fonds verkaufen und dafür Management Fees von 1,5 bis 2 Prozent einstreichen. "Auf solche Produkte, die kaum jemals besser abschneiden als der Gesamtmarkt, hat niemand gewartet. Wirklich aktiv verwaltete Fonds finden die Anleger primär bei angelsächsischen Banken und Vermögensverwaltern", schreibt die NZZ am Sonntag.
...Produkte der Marke Eigenbau bergen erhebliche Interessenkonflikte und Reputationsrisiken. So hat die Finanzmarktkrise offenbart, dass hochmargige Produkte für Kundenberater sowie Kunden oft zu komplex sind. "Eine offene Architektur kombiniert mit Qualität und unabhängiger Beratung scheint demgegenüber Mehrwert sowohl für den Kunden als auch den Wealth Manager zu schaffen", meint die Studie.
Details unter: http://moneycab.presscab.com/de/templates/default.aspx?a=65610&template=print-article.htm
Besonders die Punkte 2. und 3. sind schweiz-spezifische Probleme. Zehrt der Bankenplatz Schweiz noch von der Glorie vergangener Dekaden ? Werden mit dem zunehmenden Druck auf das Schweizer Bankkundengeheimnis vermehrt Anstrengungen in Richtung Transparenz folgen ?