Die grossen drei "US"-Autokonzerne sind wohl bald Ford, Toyota und Honda ((letztere zwei mit US-Transplants)):
Obama to Automakers: It's My Way or the Highway
The president's plan for General Motors and Chrysler, announced yesterday, continues to get top billing in the press. Obama took a hard stance with the struggling automakers, giving GM 60 days to come up with a viable, not to mention drastic, restructuring plan, and Chrysler 30 days. If the companies fail to do this, he would allow them to file for bankruptcy. The New York Times reports that, as a result, the United Automobile Workers, which along with bondholders has thus far "balked" at the GM's demands, "will be asked to make even bigger concessions on a new wage and benefits contract and health benefits for retirees. Bondholders will most likely be forced to accept a deep discount on the price of their debt as well as agree to take GM stock in lieu of debt repayments." In addition, Chrysler must merge with Fiat by April 30, Obama said.
(( http://www.reuters.com/article/bigMoney/idUS118748959020090331 ))
Die Entscheidungen und Ankündigungen der Obama-Administration könnten aber noch mehr Symbolkraft beinhalten:
Analog zur Ankündigung zum "Gewinn" bei Citigroup als Startpunkt der Bärenmarktrallye der letzten Wochen könnte die baldige Zerschlagung ((oder mindestens radikalen Schrumpfkur)) der grossen US-Autofirmen Chrysler und GM das zeitliche Ende der Rallye einläuten.
Die Bärenmarktrallye scheint auszulaufen meiner Meinung nach. Ich hatte dies bereits letzte Woche im Beitrag "Party is over ?" prognostiziert.
Bald folgen bald die ersten Quartalszahlen ((Q1 2009)), die sogar noch schlechter als die bisherigen pessimistischen Prognosen ausfallen könnten. Erste Anzeichen gab es heute von Manitowoc...
The Manitowoc Co. Inc. said Monday that it now expects 2009 earnings to be considerably below previous estimates and that the new outlook, combined with the lower sale price of the ice-machine businesses of Enodis, heightens the chance that the company could violate certain debt covenants during the second half of 2009.
The Manitowoc-based manufacturer of construction cranes and food service equipment said over the last six to nine months, global demand for the company's crane products has not stabilized and continues to decline further than previously anticipated due to the continuing global recession.
http://www.bizjournals.com/milwaukee/stories/2009/03/30/daily4.html
Das könnte ab April die Kurse wieder fallen lassen...mehr dazu in den nächsten Tagen und Wochen, ich will noch etwas abwarten.
PS: Die aktuelle Zusammensetzung des Tradingportfolios ((nach wie vor long only)) poste ich auf anfangs April, bin momentan bei ca. +45% seit dem Start.
Sag niemals nie ((besonders nicht in diesem schwierigen Markt)). Ich habe zum eigentlich im Herbst 2008 finalisierten, langfristig ausgerichteten Bärenmarktportfolio doch noch 2 Titel hinzugefügt.
Es handelt sich um zwei US-Aktien, beide gekauft im März 2009: die Erdölförderfirma ALY und die Kosmetikfirma AVP. ALY ist eine Ergänzung zu HERO, NE und RIG. Ich halte trotz hohen Buchverlusten viel von diesem Sektor langfristig. AVP bietet gute Dividenden und einen guten Kurs ((HWD wäre hier eine Alternative gewesen, ein Favorit meines Kollegen bscyb)).
Damit ergeben sich 33 Aktientitel und ein Aktienanteil von 32 ((von 200 Anteilen gesamt)) im Bärenmarktportfolio:
http://talesfromthefuture.vox.com/library/post/b%C3%A4renmarktportfolio-risiken-und-aussichten-update-22-oktober-2008.html
(( und
http://talesfromthefuture.vox.com/library/post/b%C3%A4renmarktportfolio-finalisiert-netc-und-tkc-erg%C3%A4nzt.html
))
Das Update zum ersten Quartal '09 im Tradingportfolio folgt auf Ende März 2009.
Update von Ende Juli 2009: Ende Mai und im Juni habe ich 2 Einheiten Orascom Development ((ODHN, Schweiz)) mit einem Durchschnittspreis von CHF 41 hinzugefügt. Somit sind es aktuell 34 Aktienanteile und 166 Bargeldanteile:
Heute hatten wir gemäss der Presse ein "Kursfeuerwerk". Zynisch könnte man nun anfügen, Feuerwerke daurten nur kurz und seien teuer erkauft ((in diesem Fall etwa eine Billion Dollar))...lassen wir das :)
Kommen wir zu HAL: Ich halte technische Analysen zum grössten Teil für Hokus Pokus. Leider glauben genug Leute an psychologische und andere Unterstützungslinien von Fibonacci bis Elliott - heute war ein gutes Beispiel für diesen Effekt auf der Käuferseite.
Deshalb muss man sich ((jedenfalls wenn man kurzfristig Aktien handelt)) mit dem Thema beschäftigen.
Sobald die "Widerstände" am Nachmittag ((USA-Zeit)) bei einem S&P-Stand von etwas über 800 durchbrochen wurden stiegen die Kurse noch stärker an ((sprich die automatischen Käufe durch Computerprogramme und technische Trader, die ab diesem Level zu kaufen beginnen...)):
Ab April werden bekanntlich die Erstquartalszahlen der Unternehmen eintrudeln, dann könnte HAL wieder auf rot stellen und verkaufen.
Von dem Maschinen zu den Menschen. Meredith Whitney kürzlich in einem guten Interview. ((Sie ist nach wie vor eine der einzigen, die das Memo von Citigroup hinterfragen. Sonst wurde der angebliche "Gewinn" der Citigroup überhaupt nicht genau definiert ist...netto nach Abschreibungen oder ein operativer Märchengewinn dank Nullzinspolitik in den USA ? Die Frage an den Aktienmärkten hatten sich die wenigstens gestellt, die Freude an steigenden Kursen war wohl zu gross...))
PS: Wer sich langfristiger zum neuesten US-Bankenrettungsplan informieren möchte, sei dieser Link empfohlen, siehe auch die zwei früheren Blogeinträge zum Stand der Dinge...
Q+A - How will U.S. asset cleanup plan work?
PPS: Siehe dazu auch die Einschätzungen von Marc Faber, der noch eine Rallye bis knapp 900 im S&P500 in der nächsten Zeit für möglich hält...
http://www.bloomberg.com/avp/avp.htm?N=av&T=Marc%20Faber%20Says%20U.S.%20Stock%20Rally%20May%20Have%20%60More%20Legs%27&clipSRC=mms://media2.bloomberg.com/cache/vqvqfyKvNwa4.asf
Tönt ja weit weniger dramatisch als in den USA ((eine Trillion)).
(( Wir werden sicher bald wieder einige Verwechslungen haben in Berichten, darum zur Sicherheit hier nachschlagen...
http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlennamen#Unterschied_Europa.2FUSA ))
Alle Details zum dritten Bankrettungspaket und noch mehr bei Bloomberg...
Treasury Announces $1 Trillion Public-Private Plan to Buy Banks' Bad Debt The Obama administration unveiled its plan to remove toxic assets from the books of the nation’s banks, betting that it can revive the U.S. financial system without resorting to outright nationalization.
Summers Sees `Considerable' Investor Interest in U.S. Toxic-Asset Program The Obama administration has found “considerable” investor interest in its plan to purge toxic assets from banks’ balance sheets, National Economic Council Director Lawrence Summers said.
Stocks Climb Worldwide on U.S. Toxic-Asset Plan; Bank of America Advances Stocks climbed around the world as investors speculated the Obama administration’s plan to rid banks of toxic assets will spur growth and investor Mark Mobius said a new bull market has begun.
Gross Says Pimco to Participate in Treasury's Toxic-Asset Program Bill Gross said Pacific Investment Management Co., the world’s biggest bond manager, will participate in a U.S. government plan to remove toxic assets from the books of the nation’s banks.
Fink Says BlackRock Will Participate in Geithner's Toxic-Asset Partnership Laurence Fink said BlackRock Inc., the biggest publicly traded U.S. asset manager, will participate in the U.S. Treasury’s programs to purchase troubled securities from banks.
U.S. Treasury `White Paper' on Buying `Legacy' Assets (Text) The following is a reformatted version of a “White Paper” released today by the U.S. Treasury about its Public Private Investment Program.
Nicht nur b Böse Zungen werden jetzt behaupten, Bill Gross & Co. seien Rosinenpicker, da sie die Pläne der Regierung schon länger kannten - und teils die US-Regierung sogar beraten hatten. Ein interessanter Interessenskonflikt analog zu Paulson <-> Goldman Sachs und hier in der Schweiz UBS <-> FINMA.
PS: Wir freuen uns noch ein bisschen an den stark steigenden Börsenkursen seit anfangs März 2009, in einigen Wochen dürfte die Party vorbei sein...
Vorsichtig kaufen in kleinen Mengen schadete sicher nicht seit dem 10 März 2009, wie damals auf Ende Oktober und Ende November 2008.
Siehe dazu meine früheren Posts um den 10. März 2009 herum, wo ich positive Faktoren erwähnt hatte.
PPS: A propos Bild. Habe vor kurzem im Detail die "Frauenaktien" AVP, REV und HWD angeschaut, die stark gefallen sind in den letzten drei Monaten. Kollega bscyb hat HWD ((Harry Winston Diamonds)) sehr interessant befunden...mal schauen. Ich habe gerade keine Zeit, Details in einem Aktienfokus zu verfassen...Update: Habe AVP ins Bärenmarktportfolio aufgenommen als 32. Aktie ((als 31. Aktie vor wenigen Tagen ALY als Ausgleich für die ins Bodenlose gefallene HERO aus dem gleichen Sektor - anstelle eines Nachkaufs von HERO)).
Kurz vor Ende des ersten Kalenderquartals 2009 möchte ich eine kurze Parallele zu grösseren Wirtschaftskrisen der Vergangenheit ziehen. Die folgenden zwei Vergleichen sind sicher vereinfacht ((aus Platzgründen geht auch nicht mehr rein in ein Blog...)), aber trotzdem nützlich:
Untenstehende "Bärenmarktgrafik" via dshort.com hatte ich schon einmal in diesem Blog erwähnt am 2. Februar 2009. Sie zeigt die Rückgänge an US-Börsen während grossen Krisen.
Nachfolgend die aktualisierte Version ((Stand vom 20. März nach der kleinen Rallye der letzten Wochen; Entwicklung 1929+ entspricht dem damaligen Dow Jones, die anderen drei dem S&P500)):
America's banking crisis
Worse than Japan?
http://www.economist.com/displayStory.cfm?story_id=13110352As the world’s biggest debtor, America headed into this bust in a very different position from Japan, a creditor nation rich in domestic savings. Nonetheless the macroeconomic trends in America look more like those that existed in Japan than other crisis-hit countries. Most big banking failures, from Sweden’s to South Korea’s, were created or worsened by a currency crash. Tumbling exchange rates raised the real burden of foreign-currency loans, forced policymakers to keep interest rates high and pushed up the fiscal costs of bank rescues. (Because of the rupiah’s collapse, for instance, the clean up of Indonesia’s failed banks in 1998 cost more than 50% of GDP.) But, by boosting exports, a weaker currency also offered a route to recovery. In Japan, by contrast, the yen stayed strong as the economy slumped, deflation set in and the banking problems grew.
In some ways America’s macroeconomic environment is even trickier than Japan’s. America may have a big current-account deficit, but the dollar has strengthened in recent months. America’s reliance on foreign funding means the risk of a currency crash cannot be ruled out, however. That, in turn, places constraints on the pace at which policymakers can pile up public debt. And even if the dollar were to tumble, the global nature of the recession might mean it would yield few benefits.
That is a big change. The most concentrated recent episode of systemic banking crises was the Asian financial crash in the late 1990s. The regional downturn was dramatic as firms slashed investment and paid back debt. But buoyed by strong demand in the rest of the world, particularly America, these countries’ exports soared, allowing a quick recovery. Even Japan eventually built its economic recovery on the back of booming exports. Today demand is falling rapidly across the globe and most big developed economies face simultaneous banking crises. With demand weak everywhere, the familiar route to recovery is blocked.
....
In Japan, for instance, corporate borrowing soared in the 1980s against the collateral of rising share and property prices.
Today, however, household profligacy, which underpins much of the other debt, has been the problem. After the dotcom bust, American firms held back. Virtually all the rise in non-financial debt since 2000 was among households, as Americans tapped into the rising equity in their homes. Although troubled business debts, such as commercial property, are rising, households are the worst hit.
That has important implications. Household balance-sheets are more difficult to restructure than corporate ones, which involve far fewer people.
...
Add all this together and the ease with which American policymakers dismiss Japan’s experience is probably misplaced. Japan’s outcome—a decade in which growth averaged 1% a year and gross government debt rose by 80 percentage points of GDP—was not one to be proud of. But given the magnitude of today’s mess, it may soon seem not that bad after all.
Einige Einwände ((warum es in den USA "besser" bzw. schneller zu einer Erholung kommen wird als in Japan)) in einem Leserkommentar:
((Quelle: Gleiche URL wie oben))The article makes some valid comparisons, but is unbalanced and leaves out points which the US measures favourably on.
Equity bubble - This is the biggest omission of the article. Japan's stock market rose to over 4 times GDP, versus less than 2 times GDP in the US. While property is important, equities account for more wealth in both the US and Japan, and the decade-long bust in the credit-driven equities bubble was a key drag on the Japanese recovery. The US stockmarket has suffered a severe correction, but it is now a little over 1x GDP and P/E ratios are the lowest in decades. It took Japan 15 years to reach the same point.
Non-performing loans - The article states that NPLs hit 35% of GDP in Japan, and compares that to US banks which hold "$5.7 trillion-worth of loans in troubled categories, such as subprime mortgages and commercial property. That is equivalent to almost 40% of GDP". This is a nonsense comparison between NPLs and Loans Outstanding. The author is implicitly assuming 100% of loans in the US "troubled categories" will become non-performing, which is not even remotely the case under the most pessimistic scenario.
Debt as % of GDP - The article gives a breakdown of US debt and financial debt as a % of its GDP, but gives no comparable figures for Japan or Sweden. I don't have figures at hand, but recall that Japanese financial sector debt reached much higher levels than it ever did in the US. Those were the days when 8 of the world's 10 biggest banks by assets were Japanese.
Population growth - No mention in the article of a major weapon that the US has over Japan, in the form of a naturally growing population and immigration. Population growth alone drives significant GDP growth and will eat into housing inventories.
Ein guter Artikel zur kritischen Situation hier - diese Firmen werden im Schatten der grossen Detroit 3 oft vergessen:
DETROIT (Reuters) - More than half of the top U.S. auto parts suppliers could file for bankruptcy protection in 2009 with at least one million job losses, according to a study by global consultants A.T. Kearney.
Those suppliers, which ship parts directly to automakers, are pressured from above by production cuts by the automakers and from below by increasingly fragile companies that supply them with components, the study found.
The survey encompassed 60 top North American auto parts suppliers, but did not name any of the suppliers. It was compiled through interviews with senior executives at suppliers in the United States.
The U.S. government has pledged up to $5 billion to aid financially stressed auto parts makers that are crucial to General Motors Corp and Chrysler.
(( http://www.reuters.com/article/businessNews/idUSTRE52I7GL20090319?pageNumber=1&virtualBrandChannel=0 ))
Ich habe eine kleine NOBL-Position in meinem Tradingportfolio ((ist eine Ausnahme und meine einzige Autoaktie ausser Honda)):
http://www.google.com/finance?q=nobl
Andere Alternativen wie LEA stehen noch viel schlechter da, Chapter 11 grüsst. Bei NOBL gefällt mir, dass sich Arcelor als Investor engagiert hat zusätzlich zu den Notkrediten.
Trotzdem würde ich diese Firma zu Kursen unter 0.5 USD nur einem sehr aktiven Investor empfehlen, keinesfalls als Anlage; und natürlich nur kleinste Positionen, das Risiko ist schlicht zu gross.
Mit ähnlich grossen Chancen, aber etwas kleinerem Risiko sehe ich Oelservicefirmen. Ich habe deshalb ALY letzte Woche in mein Bärenmarktportfolio aufgenommen ((mittlerweile ist der Kurs schon wieder stark gestiegen.))
(( AAPL ist ein Teil meines Bärenmarktportfolios und meiner 5 Aktien für den langfristigen Aktienwettbewerb auf Sharewise )).
Die Kommentare auf die Ankündigungen Apples zum neuen iPhoneOS lassen auf die Kurzfristigkeit vieler Beobachter schliessen. Wer sich nun denkt "MMS und Cut/Paste" sind endlich da und das war es, liegt falsch.
Apple hat für die iPod/Phone-Famile zwei wichtige neue Märkte geschaffen mit dem Softwareupdate:
Die erste, ein späteres Apple-Tablet ((EReader mit iPhoneOS)), habe ich schon in meinem privaten Blog
besprochen. Dies wird noch 1-2 Jahre dauern, könnte aber einen
grossen Markt für Zeitungen und Zeitschriften mit Abos bilden - sobald sich farbige EReader durchsetzen:
Zweitens die medizinischen Applikationen. Wer sich Firmen wie Card Guard oder Omron angeschaut hat, kennt das Potential solcher Selbstmedikations- und Ueberwachungsgeräte. Apple hatte mit der Nike+-Integration für Laufschuhe einen Prototypen für diese medizinischen Applikationen geschaffen:
Almost a year ago, Amy Tenderich, a San Francisco blogger who maintains Diabetes Mine for people living with diabetes, penned an open letter to Steve Jobs, asking Apple to help apply the design savvy of the iPod to the medical devices that keep millions of people alive.
Speaking specifically about the blood glucose monitors or insulin pumps used by people living with diabetes, Tenderich asked Jobs, "have you seen these things? They make a Philips GoGear Jukebox HDD1630 MP3 Player look pretty! And it’s not only that: most of these devices are clunky, make weird alarm sounds, are more or less hard to use, and burn quickly through batteries. In other words: their design doesn’t hold a candle to the iPod."
...
Tenderich's plea was picked up by blogger Michael Arrington of TechCrunch, where it certainly caught Apple's attention. Then nearly a year passed.
Rather than sponsoring a contest or coming up with its own designs, Apple did what it does best: it arranged to put its development tools in the hands of experts in the field who could solve the problem. Rather than making making medical devices look like the iPod, Apple made it easy for devices makers to work with the iPod and the iPhone.
The new accessory support in the iPhone 3.0 SDK will enable, not just a specific group of medical monitors, but a wide ranges of devices to benefit from the millions of dollars of research and development Apple has put into multitouch interfaces, mobile technology, human interface design, and the iTunes App Store.
http://forums.appleinsider.com/showthread.php?s=&threadid=96542
Wer die News verpasst hatte. Der LSI wird neu zusammengesetzt ((siehe auch die Tabelle im Originalartikel))...
Der Schweizer Aktienmarkt hat ein Problem. Die drei Schwergewichte Nestlé, Roche und Novartis dominieren alle anderen Unternehmen. Im Börsenindex SMI machen sie 63 Prozent aus, was Pensionskassen und andere institutionelle Anleger – zum Beispiel aus den USA – vor ernsthafte Schwierigkeiten stellt. Deren Reglemente schreiben vor, dass die Aktienanlage ausgewogen erfolgen müsse: Da ist der SMI keine Hilfe. Analog zu diesem Index zu investieren, ist unmöglich.
Vor zwei Jahren bot die Börse mit einem neuen Index die Lösung an: Der Swiss Leader Index SLI sollte die Macht der grossen Firmen beschneiden. Konkret wurde deren Gewicht im Index auf maximal 9 Prozent beschränkt. Einige mittelgrosse Firmen werden auf 4,5 Prozent «gecapt». Wer nach dem SLI anlegt, ist breiter diversifiziert und weniger abhängig von einigen wenigen Titeln.
...
Doch die Wirtschaftskrise hat das Gefüge des SLI durcheinandergebracht. Einst mächtige Titel wie die UBS sind nur noch Mittelgewichtskämpfer und müssen nicht mehr gecapt werden.
PS: Der SLI und die Zusammensetzung des SMI ((20 statt wie früher 25 Titel)) waren Mitte 2007 neu erstellt bw. revidiert worden:
Der Kreis der Schweizer «Blue Chips» wird kleiner: Mit der Überarbeitung der Indexfamilie der Schweizer Börse SWX fallen 5 der 25 Titel aus dem Swiss Market Index (SMI). Welche dies sind, wird am Freitag nach Börsenschluss bekanntgegeben. Am kommendem Montag wird zudem der neue Swiss Leader Index (SLI) lanciert.
http://www.nzz.ch/2007/06/27/bm/newzzf3fizxig-12_1.523575.html
Kommentar auf Ritholtz.com zu den neuesten Aktionen der FED...
I think Bernanke’s plan could be much more efficient. They should just de-criminalize counterfeiting for a month. Everyone could just print whatever they need at home! (honor system here people). Treasury could post a pdf file of a $20 bill and away we go. Democracy at work - you too can be the Federal Reserve.
http://www.ritholtz.com/blog/2009/03/fed-rates-going-much-lower/
Obs etwas nützt ? CNBC sollte ((meine Meinung seit jeher)) nur als Unterhaltung angesehen werden, die leider schon nach wenigen Minuten Kopfschmerzen verursacht - der Moderator David Faber ist eine erwähnenswerte Ausnahme.
Aber die Idee ist es wert oder wie es ein Twit formuliert könnte wenigstens die Unterhaltung besser werden...
Is it time to fix CNBC? http://fixcnbc.com/ I think I'm gonna start a network that competes, only profitable traders/investors allowed $$
via StockTwits
PS: Ich hatte ja gerade heute das generelle Problem der Glaubwürdigkeit erwähnt im Finanzjournalismus nach der schweren Krise, siehe...