Solarstromaktien: Achillesferse Spanien
Besonders europäische Solarzellenhersteller hängen immer noch stark am Regulationstropf ((Einspeisevergütungen)), siehe für das Ausmass am Gewinn/Umsatz das Beispiel Spanien, welches die Vergütungen nun deckeln will:
So generierte etwa der Berliner Branchenriese Solon 2007 nach eigenen Angaben bereits rund 40 Prozent seines Umsatzes auf dem spanischen Markt. "Der Anteil am operativen Ergebnis ist bei Solon sogar noch deutlich größer", weiß Patrick Hummel, Analyst bei UBS. Er geht davon aus, dass die deutschen Solarunternehmen in diesem Jahr etwa 30 bis 60 Prozent ihres Umsatzes im iberischen Sonnenparadies erzielen.
Vor allem die bislang großzügige Förderpolitik macht Spanien zum weltweit zweitgrößten Markt für Sonnenenergie. Fünf der zehn größten Photovoltaik-Kraftwerke stehen dort. Laut dem europäischen Solarindustrieverband Epia wurden im Jahr 2007 Module mit einer Leistung von 425 Megawatt installiert. Damit ging fast ein Fünftel der weltweiten Nachfrage auf die Iberer zurück. Von SPIEGEL ONLINE befragte Analysten gehen für 2008 sogar von einem Zuwachs von 1 bis 1,2 Gigawatt installierter Leistung aus.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,574799,00.html
An den Hervorhebungen erkennt man, wie stark auch grössere Hersteller wie Solon von diesem Markt abhängen; ich bleibe vorsichtig und habe nur noch Sunways und Conergy ((letztere ist natürlich spekulativ)) als Buy.
PS: Ausnahme: Den chinesischen Hersteller LDK Solar sehe ich aber nach wie vor als interessant an, wenn die Kurse wieder etwas sinken.